Aus einer einzelnen Fehlleistung eines Filmemachers gleich ein Generalversagen des öffentlich-rechtlichen Systems abzuleiten, ist überdreht und albern. Das wäre, als würde man die Schließung der gesamten Bibliothek fordern, weil im sechsten Stock im vierten Regal ganz unten rechts ein einzelnes… Weiterlesen
Für diese Vielfalt an Menschen und Interessen muss das Radio, zumal das öffentlich-rechtliche, Antworten finden. Entscheidend wird sein, diese Vielfalt und Verlässlichkeit auch in einem personalisierten, digitalisierten Audioangebot zu ermöglichen, das nur noch rudimentär etwas mit dem eigentlichen Antennenradio zu… Weiterlesen
An Biedermann und die Brandstifter muss ich jedenfalls immer wieder denken, wenn ich sehe, wie Moderatorinnen und Moderatoren sich beim Clash zwischen Vertikal und Horizontal verhalte. Sie hätten ja sogar so etwas wie eine Machtposition. Aber häufig setzen sie diese… Weiterlesen
Die Situation ist absurd: Obwohl alle von einer „Informationsgesellschaft“ sprechen, gibt es keine inhaltlich profilierte oder personell erkennbare Medienpolitik. Intermediäre wie Google oder Facebook bestimmen die Struktur der Öffentlichkeit. Sie stoßen nicht auf Widerstand, sondern fröhlich werden weiße Fahnen geschwenkt:… Weiterlesen
Dass die öffentlich-rechtlichen Sender die Abwicklung ihres Instituts für Rundfunktechnik (IRT) in München mit finanziellen Argumenten begründen, hält Diemut Roether (epd-medien-Tagebuch, derzeit nicht online) für wenig schlüssig:
„Das IRT hat einen bescheidenen Etat: Die 14 Gesellschafter trugen im vergangenen Jahr… Weiterlesen