Zitiert: Journalismus unter der Lupe

Wenn die Lupe über unserer Arbeit immer größer wird, kann die Konsequenz doch nur sein, noch akribischer zu arbeiten, als es ohnehin der Anspruch sein sollte. Darüber hinaus gibt es leider keinen Zaubertrick, Menschen zurückzuholen, die lieber Verschwörungsideologien als aufwendig recherchiertem Journalismus glauben.

Markus Feldenkirchen, Turi2, 01.20.2026 (online)

Zitiert: KI-Systeme bevorzugen bestimmte Quellen

Der Agora-Analyse zufolge nutzen ChatGPT und Perplexity bei Nachrichtensuchen überwiegend journalistische Quellen. Bei Claude, Gemini und im Google-KI-Überblicksmodus machten sie nur etwa 50 Prozent der Quellen aus; dort wurden dafür etwa staatliche und zivilgesellschaftliche Quellen stärker genutzt. Teils fließen auch private Blogs…

Zitiert: Schwarz-Rot plant Frontalangriff auf Journalismus und Transparenz

Die Spitzen von Union und SPD wollen die Informationsfreiheit massiv einschränken. Die Zivilgesellschaft zeigt sich entsetzt und spricht vom „schwersten Angriff auf staatliche Transparenz“. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) in der heutigen Form erlaubt es allen Menschen, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Medien, Anfragen aller Art…

Zitiert: Heimlichtuerei um Milliardenkosten

Deutschland braucht starke öffentliche-rechtliche Medien. Deren Glaubwürdigkeit hängt aber entscheidend davon ab, wie transparent sie mit den ihnen anvertrauten Geldern umgehen. […]

Das eigentliche Problem ist weniger die Existenz öffentlich-rechtlicher Medien als ihr Umgang mit den Beitragszahlern. Wer von allen finanziert wird, muss offenlegen, wofür das Geld verwendet wird. […]

Deutschland braucht starke öffentlich-rechtliche Medien. Aber ihre demokratische Legitimation hängt davon ab, ob sie glaubwürdig, sparsam und transparent handeln.

Franz Feyder, Nordkurier, 29.05.2026 (online)

Zitiert: ZDF lässt bei Interview mit Twitter-Experten Transparenz vermissen

Das ZDF interviewt für einen „heute“-Beitrag über 20 Jahre Twitter den ehemaligen Twitter-Mitarbeiter Michael Umlandt. Was der Sender unerwähnt lässt, was aber „medium magazin“-Chefredakteur Frederik von Castell auffällt: Umlandt war einst auch ZDF-Mitarbeiter. Von Juli 2016 bis Dezember 2017 agierte er als Digital Strategist bei ZDF Digital. Außerdem ist er zusammen mit Dunja Hayali Gründer und Geschäftsführer einer Produktionsfirma, die auch für Funk arbeitet. Diese fehlende Information sieht von Castel als „symptomatisch für einen Umgang mit Transparenz, der sich selbst ausspart, wenn es unbequem wird“.

Björn Cieslik, Turi2, 24.03.2026 (online)