Zitiert: Die Quotenfixierung ist auch aus professioneller Sicht falsch

Quotenerfolge lassen sich nicht am Reißbrett planen. Da kann man sich noch so sehr bemühen, mit der Mediennutzertypologie des Markt- & Sozialforschungsinstituts GIM Produkte passgenau auf Zielgruppen zuzuschneidern. Auch lässt es sich mit einer Schere im Kopf schlecht schreiben, vor allem, wenn gleich eine ganze Heerschar mitschnippelt – ein Drehbuch geht in einem Sender durch etliche Hände. Filme, über die man eine Woche nach Ausstrahlung noch nachdenkt, schafft man auf diese Weise nicht. Die werden anderswo gemacht. Wodurch sich der ÖRR auf Dauer sein eigenes Grab schaufeln wird.

Karlotta Ehrenberg, taz.de, 04.10.2026 (online)

Zitiert: Die Quoten-Abhängigkeit ist „unfassbar anstrengend“

Das Problem ist, dass eine schlechte Quote bei einer Serie bedeutet: Es geht nicht weiter. Diese Abhängigkeit ist unfassbar anstrengend. Das ist genauso wie mit den Zuschauern im Kino. Kleinen Filmen wird kaum noch Geld gegeben, weil man nicht darauf vertrauen kann,…

Zitiert: Wenn ntv zum Kindersender wird

Eine DWDL.de-Recherche wirft Fragen auf zur Belastbarkeit der Einschaltquoten-Messung und der Qualitätssicherung beim zu Grunde liegenden Panel bzw. Panel-Haushalten. Es geht um auffällige Veränderungen im Nutzungsverhalten einer besonderen Zielgruppe, nicht an einzelnen Tagen sondern über Wochen hinweg. […] Es geht dabei um…

Zitiert: Man braucht mehr als eine Zahl, um Erfolg zu bewerten

Das Fernsehen hat die härteste Währung von allen Mediengattungen und es ist gut, dass wir sie haben. Aber wir brauchen zusätzliche Kennzahlen, die übergreifend gelten. Wir gucken ZDF-intern auf Sehvolumen, also wie viel Nutzungszeit mit unseren Inhalten verbracht wurde. Außerdem auf die…

Zitiert: Falscher Maßstab beim ARD-ZDF-Vergleich

Wenn man beim ZDF stolz war, an einem Punkt besser zu sein als die ARD, habe ich immer gesagt: Das ist der falsche Maßstab. Das ZDF hat als nationaler Sender mit klarer Struktur andere Möglichkeiten. Die ARD hingegen beeindruckt mich immer wieder – trotz ihrer föderalen Struktur gelingt es ihr, als Einheit wahrgenommen zu werden. Man kann nicht gleichzeitig regionale Nähe und die Effizienz eines nationalen Senders erwarten.

Leonard Dobusch, newsroom.de, 22.05.2025 (online)