Zitiert: Veröffentlichte Meinung ist oft nicht repräsentativ

Die veröffentlichte und vervielfältigte Meinung ist oft nicht repräsentativ für eine stillere Mehrheit der Bevölkerung, weil Zufriedenheit nie so laut artikuliert wird wie Unzufriedenheit. Nicht alles, was laut ist, sind automatisch viele. Es wird auf unverantwortlich betriebenen Plattformen nur unverhältnismäßig belohnt.

Katja Wildermuth, dwdl.de, 21.10.2026 (online)

Zitiert: KI beeinflusst die Sprache in Medien messbar

Künstliche Intelligenz verändert die Sprache: Eine exklusive Auswertung zeigt, welche typischen KI-Wörter seit Chat-GPT zugenommen haben. […] Das zeigt eine exklusive Analyse der Linguistin Julia Krasselt, Professorin am ZHAW Departement Angewandte Linguistik in Winterthur, für die „NZZ am Sonntag“. Sie hat für…

Zitiert: Ableistische Übergriffigkeit

Der zuverlässigste Begleiter von Menschen mit sichtbaren Behinderungen ist die verdruckste Frage nach der Diagnose. Sie wird gestellt von Fremden, von Kollegen, von Personen, die einem neu begegnen. Die Frage mag anteilnehmend erscheinen, tatsächlich ist sie der Inbegriff ableistischer Übergriffigkeit, denn sie drängt die behinderte Person in die Defensive, reduziert sie auf ihren „Makel“, stigmatisiert sie als „anders“, nicht der Norm entsprechend, und macht sie gleichzeitig zur Expertin ihrer eigenen Abnormität und zum Studienobjekt.

Lea Streisand, sueddeutsche.de, 14.10.2026 (online)