Die Preise sind nicht zu unterschätzen: Wenn man professionell Modelle nutzt, kostet eine Lizenz sehr viel Geld. Noch sind alle KI-Modelle quasi subventioniert. Nach wie vor sind es die Lohnkosten, die auch für einen AI Artist bei uns immer noch andere sind als in Deutschland. Der Vorteil bleibt also. […]
Mit KI können wir die Größe eines Produktionsteams von 80 auf etwa 20 Personen reduzieren. Technologie allein macht jedoch noch keinen guten Film. Die zentralen kreativen Rollen – Regie, Kamera, Szenenbild, Casting und Schnitt – bleiben unverzichtbar, wenn ein Film als Ganzes funktionieren soll. Außerdem müssen wir zwischen einfachen, leicht reproduzierbaren KI-Inhalten und großen, individuell entwickelten KI-Kampagnen unterscheiden. Bei Kampagnen, die echte menschliche Emotionen auslösen sollen, ist ein hybrider Ansatz aus unserer Sicht unerlässlich.
Melanie Scharlau, blog.medientage.de, 30.06.2026 (online)

