Zitiert: Es gibt immer dieses Vorurteil, dass KI alles günstig macht

Die Preise sind nicht zu unterschätzen: Wenn man professionell Modelle nutzt, kostet eine Lizenz sehr viel Geld. Noch sind alle KI-Modelle quasi subventioniert. Nach wie vor sind es die Lohnkosten, die auch für einen AI Artist bei uns immer noch andere sind als in Deutschland. Der Vorteil bleibt also. […]

Mit KI können wir die Größe eines Produktionsteams von 80 auf etwa 20 Personen reduzieren. Technologie allein macht jedoch noch keinen guten Film. Die zentralen kreativen Rollen – Regie, Kamera, Szenenbild, Casting und Schnitt – bleiben unverzichtbar, wenn ein Film als Ganzes funktionieren soll. Außerdem müssen wir zwischen einfachen, leicht reproduzierbaren KI-Inhalten und großen, individuell entwickelten KI-Kampagnen unterscheiden. Bei Kampagnen, die echte menschliche Emotionen auslösen sollen, ist ein hybrider Ansatz aus unserer Sicht unerlässlich.

Melanie Scharlau, blog.medientage.de, 30.06.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)