Wer kritisch berichtet, ist Regierenden oder anderen Machthabern und oft ein Dorn im Auge. Immer mehr Journalist*innen müssen deshalb weltweit fliehen. Foto: dpa/Oliver Berg
Reporter ohne Grenzen (RSF) hat anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2026 eine Karte veröffentlicht, die zeigt, aus welchen Ländern die von der Organisation unterstützten Medienschaffenden fliehen müssen und wohin. Die Zahlen zeigen ausserdem: in den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl derjenigen verdoppelt.
Seit 2021 hat RSF nach eigenen Angaben demnach 1468 Medienschaffende unterstützt, die vor juristischer Verfolgung, Bedrohungen oder Mordversuchen fliehen mussten. Allein im vergangenen Jahr waren es 243 Personen. Besonders betroffen sind Journalist*innen aus Afghanistan, Russland, Syrien und Myanmar.
M(verdi), 22.06.2026 (online)

