Zitiert: KI-Todeswahrscheinlichkeit grob zehn Prozent

Immer wieder kursieren Zahlen, mit welcher Wahrscheinlichkeit KI die Menschheit auslöschen werde. Das zeigt, wie unernst diese Branche mit den Risiken ihrer Forschung umgeht. […]

Leute, die überheblich genug sind zu glauben, den weiteren Verlauf der Geschichte mittels ihres Verstandes näherungsweise ermitteln zu können, kommen auch auf die Idee, eine der Menschheit überlegene Intelligenz bauen zu wollen und anzunehmen, die Risiken dabei wären beherrschbar. Natürlich ticken längst nicht alle in der Branche so. […]

Die P(doom)-Jonglage mit Prozentzahlen wird bisweilen herangezogen, um zu demonstrieren, wie lächerlich die Debatte um existenzielle Risiken durch KI sei. Leider beweist sie das exakte Gegenteil. Sie beweist die Lächerlichkeit derer, die behaupten, alles eben doch irgendwie im Griff zu haben.

Philipp Bovermann, sueddeusche.de, 10.09.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)