Aufgrund der Tragweite der Folgen einer militärischen Eskalation, die derzeit immer näher rückt, wünsche ich mir von den Medien, dass sie ihrer Aufgabe nachkommen, kritischen Journalismus zu betreiben, und sich nicht in den Dienst der Kognitiven Kriegsführung und der damit verbundenen Feindbildproduktion stellen.
Das heißt für die Medien sowie für die Bevölkerung: eine kritische Distanz zu Politik und Militär, keine vorschnellen Anschuldigungen und Schlüsse bei ungeklärten Zwischenfällen, eine offene Diskussion über die Möglichkeit von Staatsterrorismus sowie eine Orientierung am Frieden und ein Respekt für das Völkerrecht.
Jonas Tögel, berliner-zeitung.de, 11.08.2026 (online)

