Wir haben bislang sehr stark aus einer Deckungsbeitrags-Logik je Format gedacht. Das möchte ich abschaffen, denn für unsere Gesellschafter ist ja letztlich nicht der Deckungsbeitrag eines jeden einzelnen Formats interessant, sondern das, was am Jahresende unterm Strich steht. Ich wäre also bereit, einen negativen Deckungsbeitrag für ein tolles Reality-Format zu akzeptieren, wenn es uns im Streaming nach vorne bringt. Aber ich muss es eben nicht zwangsläufig im Fernsehen ausstrahlen, wo es wahrscheinlich eine schlechte Quote erzielt. Wir sind deshalb gut beraten, eine neue Flexibilität an den Tag zu legen. Genau das ist der Ausgangspunkt unserer Überlegungen für fünf strategische Prioritäten, die wir uns für die Zukunft gesetzt haben. Diese werden in nächsten Wochen mit detaillierten Maßnahmen versehen.
Thorsten Braun, dwdl.de, 24.03.2026 (online)

