Immer weniger Kinder lesen sicher, gleichzeitig wird das Buch für viele junge Erwachsene zum Symbol von Bildung und Identität. Entsteht eine neue Leseklasse?
Der deutsche Buchmarkt verlor 2025 rund fünf Prozent Käufer. Dramatisch fiel der Einbruch bei den 10- bis 15-Jährigen aus, meldete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergangene Woche: In dieser Altersgruppe sank die Zahl der Käufer um 30,6 Prozent. Bei den 20- bis 29-Jährigen verzeichnete man Rückgänge beim Buchkauf von 17,8 Prozent.
Einzig bei den 16- bis 19-Jährigen wird die Lage mit einem Plus von 7,7 Prozent als „noch stabil“ bezeichnet.
Andrej Simon, Telepolis, 13.07.2026 (online)

