Und ein paar Auflagen. Das klingt nach einer hohen Strafe und einem historischen Tag. Für Mark Zuckerberg ist das ein guter Tag. Die Aktie schnellt nach oben.
Im Raum standen Forderungen von bis zu 1,4 Billionen Dollar, die Staaten selbst nannten eher 200 Milliarden mögliche Strafe. Herausgekommen ist ein Bruchteil davon. Ein Schuldeingeständnis gibt es nicht. Der Prozess, der Meta wirklich hätte gefährlich werden können, ist damit vom Tisch.
Dabei ging es um mehr als Bildschirmzeit. Die Staaten warfen Meta vor, seine Plattformen gezielt auf die Bindung von Kindern ausgelegt zu haben, mit Endlos-Scrollen und Empfehlungen, die zwanghafte Nutzung fördern. Und sie warfen dem Konzern vor, Daten von Kindern ohne Zustimmung der Eltern gesammelt und damit KI-Modelle trainiert zu haben.
Markus Beckedahl, digitalpolitik.de, 26.08.2026 (online)

