„Retten“ muss man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht. Im Medienrat werden wir eine evidenzbasierte Bewertungsgrundlage schaffen und unterschiedliche Expertisen zusammenbringen, um Entwicklungen einzuordnen und strategische Impulse für die Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu geben. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Relevanz öffentlicher Medien langfristig zu sichern. […] Entscheidend ist für mich die Verbindung von publizistischem Auftrag, Qualität und gesellschaftlicher Akzeptanz. […]
Nun geht es darum, Arbeitsstrukturen zu definieren und eine gemeinsame Bewertungsbasis zu entwickeln. Ein solcher Prozess braucht eine sorgfältige Aufbauphase, in der ich auch viele Gespräche mit den Sendern, aber auch den Nutzern führe. Wir wissen, dass die Erwartungen an die von uns geforderte Analyse groß sind, und wollen den ersten Bericht 2028 vorlegen.
Nathalie Wappler, faz.net, 23.05.2026 (online)

