Zitiert: Radio SRF hat sich vom UKW-Schock nicht erholt

Vor einem guten Jahr berichtete Infosperber über „katastrophale Hörerzahlen“ bei den SRG-Radios. Was war passiert? Die SRG hatte beschlossen, ihre Radio-Programme nur noch bis Ende 2024 über UKW zu verbreiten. Unmittelbar danach brachen die Hörerzahlen ein. […]

Mitte 2025, ein halbes Jahr nach der UKW-Abschaltung, liess sich der Niedergang bei den Hörerzahlen wirklich nicht mehr leugnen. Trotzdem veröffentlichte die SRG eine Medienmitteilung, in der sie schrieb, sie habe einen solchen Rückgang erwartet. Und sie schrieb das nicht ein Mal, nicht zwei Mal und auch nicht drei Mal, sondern sieben Mal – als müssten sich die Verantwortlichen auf diese Weise selber versichern, dass kein Drama im Gang ist.

Gegenüber Infosperber hielt SRF voller Zuversicht fest: „Die Erfahrung aus Norwegen (UKW-Abschaltung 2017) zeigt, dass sich, nach einer Übergangsphase von etwa einem Jahr, die Hörerzahlen wieder stabilisierten.“ […]

In der deutschen Schweiz haben die SRG-Radios weiter Hörer verloren. In der französischen und in der italienischen Schweiz haben sie einen ganz kleinen Teil zurückgewonnen. Die SRG erklärt die miesen Zahlen damit, dass viele Lokalradios – entgegen der ursprünglichen Abmachungen – ihre Sendungen nach wie vor über UKW verbreiten.

Marco Diener, Infosperber, 06.09.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)