Soll das Texthandwerk noch zu den Kernkompetenzen von Journalisten zählen, oder ist diese Vorstellung mittlerweile veraltet? Was geschieht mit journalistischen Denkprozessen, wenn man es auslagert, die Information textlich in Form zu bringen? Welche neuen Kompetenzen müssen sich Journalisten stattdessen aneignen? Solche, die über das reine Maschinen-Dirigat hinausgehen? Vielleicht können sich Leser und Journalisten darauf einigen, dass es Dinge gibt, die man von Mensch zu Mensch klären sollte. Dazu gehört der Journalismus.
Axel Weidemann, faz.net, 26.06.2026 (online)

