Neueste Beiträge

Zitiert: Was als „Unterhaltung“ gilt

Laut Rundfunkstaatsvertrag (§2 Absatz 2 Nr. 18) ist „unter Unterhaltung insbesondere Folgendes zu verstehen: Kabarett und Comedy, Filme, Serien, Shows, Talk-Shows, Spiele, Musik“. Besonders im Bereich der Unterhaltung „ist die Reichwiete des Auftrags der Anstalten umstritten, so dass die aus Nummer 18…

Zitiert: Mit wem darf man beim Dokumentarfilm zusammenarbeiten?

Die Berichterstattung wirft nun mehrere Fragen auf, unter anderem folgende: Darf man überhaupt mit unter staatlicher Kontrolle stehenden Filmproduktionsfirmen zusammenarbeiten? Sagen wir es mal so: Hätten Regisseure in den vergangenen Jahrzehnten in Dokumentarfilmen oder Dokumentationen über totalitäre Staaten auf Bilder verzichtet, die staatliche Organisationen in nicht uneigennütziger Absicht hergestellt haben, wäre die Geschichte dieser Genres um einige herausragende Produktionen ärmer (natürlich auch um viele schlechte).

René Martens, MDR Altpapier, 15.06.2020 (online)

Zitiert: „Immer die gleiche Polizeiarbeit“

Krimis sind nie einfach Unterhaltung. Sie prägen unser Verständnis von Wahrheit und Gerechtigkeit, sagt Kulturwissenschaftlerin Sandra Beck. …. Sowohl Täter*innen als auch Ermittler*innen übernehmen im Krimi eigentlich nur eine bestimmte Funktion. Die Täter*innen verursachen eine Störung, das ruft die Ermittler*innen auf den…

Zitiert: Wie individuelle Qualitätsurteile über Onlinenachrichten entstehen

Wie kommen Wertungen über Medieninhalte zustande? Wie entstehen bei den Nutzern Ansprüche und Erwartungen? Bislang gibt es hierzu kaum empirische Befunde, zudem mangelt es an theoretischen Erklärungen der Urteilsgenese. Die vorliegende qualitative Studie liefert Erkenntnisse zu genuinen Nutzeransprüchen an die journalistische Qualität.…

Zitiert: Fehlende Einigkeit in der Filmbranche

Viele Missstände hätten beizeiten verhindert oder behoben werden können, wenn die verschiedenen Interessenvertretungen an einem Strang gezogen hätten. Deren Uneinigkeit, so sieht es ein Verbandsvertreter, werde von der Produzentenallianz und den Sendern ausgenutzt: „Würden die deutschen Filmschaffenden nur zwei Tage streiken, wären…