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Zitiert: Wieder weniger Drehbuchautorinnen in Primetime Formaten „Tatort“ und „Polizeiruf“

Weil in den letzten drei Jahren immer weniger Drehbuchautorinnen die Bücher der bestbezahlten Primetime-Formate „Tatort“ und „Polizeiruf“ geschrieben haben sollen, wendet sich eine unabhängige Initiative mit Namen „Tatort: Drehbuch“ mit einem Brandbrief an die Intendanten und Intendantinnen, die Gleichstellungsbeauftragten und die Vorsitzende…

Zitiert: Politischer Zynismus gegenüber den „Klimarettern“

Sich als Politiker zu echauffieren, dass jemand politische Aussagen beim Wort nimmt, als Politiker zu belächeln, dass jemand überhaupt Erwartungen an die eigene Regierung richtet, Lobbyismus zu unterstellen, weil genuin politische oder soziale oder ökologische Nöte schon gar nicht mehr gedacht werden…

Zitiert: Bot, der täuschend echte Fake-News schreibt

Robo-Journalismus und Fake-News stehen Medienvertreter skeptisch gegenüber. Doch spätestens wenn Software gut klingende Fake-News produzieren kann, ist Grund zur Panik angesagt. KI-Forschern ist genau das gelungen. Die Arbeiten des Robo-Fakers lesen sich überraschend gut.

Die KI ist demnach in der Lage, zu jedem erdenklichen Thema einen Artikel zu produzieren. Alles, was es dazu brauche, ist eine knappe Themenbeschreibung, im Journalisten-Jargon “Küchenzuruf” genannt. Der Algorithmus arbeitet anschließend komplett unbeaufsichtigt und ohne menschlichen Einfluss.

Felix Disselhoff, meedia.de, 15.02.2019 (online)

Zitiert: Leistungen für Zielgruppen und Gemeinwohl statt Quote messen

Öffentlich finanzierte Medienunternehmen verdanken ihre Existenzberechtigung nicht den Quoten. … Zu messen wäre – und das ist viel schwieriger -, welche Leistungen sie für welche Zielgruppen im Interesse des Gemeinwohls erstellen, die kommerzielle Medien nicht erbringen können. Krimi-Exzesse im Hauptabendprogramm und Nachrichtensendungen bei ARD und ZDF, die zur Hälfte von der Sportredaktion bestückt werden, gehören ganz gewiss nicht dazu.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 08.04.2019 (online)

Zitiert: Fotojournalismus – „Wahrheit ist über Fotos nicht zu bekommen“

Krieg und Konflikt sind keine permanente Abfolge dramatischer Ereignisse, die sich durch einzelne Fotografien abbilden ließen. So wird aus meiner Sicht der Konflikt sogar trivialisiert. Im Gegenzug braucht es mehr Bilder, die eine Annäherung an die Komplexität und die Struktur von Konflikten suchen, um die dahinter verborgenen Machtstrukturen zu zeigen.

Karen Fromm, Süddeutsche Zeitung, 09.04.2019 (online)