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Zitat: ARD will mit Hilfe von Paul Kirchhof bis Jahresende Gesamtkonzept zur Transparenz vorlegen

„Kirchhof solle bei der rechtssystematischen Einordnung helfen, wo die ARD offener werden könne und wo Grenzen lägen. Als mögliche Bereiche für mehr Transparenz nannte die ARD-Vorsitzende die Themen Vergütungen, Vergabe von Aufträgen und journalistische Transparenz über das Zustandekommen von Nachrichten.

Der Senderverbund wolle ein Gesamtkonzept zur Transparenz erarbeiten und die einzelnen Bereiche nicht nacheinander abarbeiten, erklärte Wille. Bis Ende des Jahres wolle der Sendeverbund die Diskussion dazu geführt haben“

 

Epd, 14.09.2016 (online)

Länder fordern mit Protokollnotiz Gremien zur Beobachtung der Mittelverwendung bei den Sendern auf

“Die Länder erwarten von ARD, ZDF und Deutschlandradio, dass sie die von ihnen bei der KEF angemeldeten und von der KEF anerkannten Mittel für die Kategorie Programmaufwand auch für diesen Zweck einsetzen, wobei auch gesellschaftsrechtlich von den Anstalten unabhängige Produzenten angemessen berücksichtigt werden sollen. Sie gehen davon aus, dass die zuständigen Gremien der Rundfunkanstalten, die Mittelplanung und -verwendung insoweit besonders beobachten.”

(Protokollerklärung der Länder zum 19. RFSTV)

 

Fragen: Was meint der Gesetzgeber mit beobachten? Und was sollen die Gremien machen, wenn sie eine Veränderung feststellen?

Zitat: Unbekannte Drehbuchautoren – Die Tragik des versteckten Autorendaseins

“Die meisten Drehbücher werden geschrieben, ohne dass sie je realisiert werden. Etwa 800 Autoren leben in Deutschland vom Schreiben für Film und Fernsehen. Anfänger sollten mit fünf bis zehn Jahren rechnen, bevor sie sich vielleicht etablieren können. Sie müssen an mehreren Projekten…

Zitat: Wie sich die Hollywood Academy verändern würde

„Zu viele weiße alte Männer würden entscheiden, hat man der Hollywood Academy bei der Oscar-Vergabe mal wieder vorgeworfen. Nun hat man sich eine Menge neuer Mitglieder geholt. Die Probleme der Filmindustrie sind so aber nicht zu lösen. Hätte die Academy die gesamte…

ARD und ZDF unter einem Dach ist kein AfD-Vorschlag

So einige sind der Meinung, die Zusammenlegung von ARD und ZDF sei ein AfD-Vorschlag. Doch die AfD vorgeschlagen, die Zahl der Programme zu reduzieren. Sie wolle zwei steuerlich finanzierte Rundfunk-Sender. Der bisherige Rundfunkbeitrag soll wegfallen. Mit der Steuerfinanzierung entsteht ein staatlich kontrolliertes Fernsehen und Radio, da dann Regierung und Parlament mit jedem Haushalt neu über die Finanzierung der Sender entscheiden. Bei einer direkten Steuer-Finanzierung ist die Abhängigkeit von der Regierung größer beim beitragsfinanzierten Fernsehen.

Die Sender zu fusionieren, das ZDF zu privatisieren, das ERSTE einzustellen sind keine neuen medienpolitischen Ideen. Entsprechend hatten sich die Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Kurt Biedenkopf schon 1995 geäußert. Leicht verändert legten Edmund Stoiber, Georg Milbradt und Peer Steinbrück 2003 ähnliche Vorschläge auf den Tisch. Weiterlesen ARD und ZDF unter einem Dach ist kein AfD-Vorschlag