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Zitiert: Le Monde Diplomatique gegen den Strom

Es ist die Einheitsberichterstattung aller Medien, die jedes gegen die Macht der Aktionäre gerichtete gesellschaftliche Projekt diskreditiert. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Besitzer von Sendern und Zeitungen nach Marktkonzentration streben und von gigantischen Börsenwerten profitieren? Auf lange Sicht ist es ermüdend und sinnlos, sich mit Gleichgesinnten über die unmöglichen Äußerungen der Boulevardpresse zu empören und alle Bekannten mit wütenden Tweets zu überschwemmen.Stattdessen sollte man lieber versuchen, die Hintergründe zu verstehen.

 

Serge Halimi, Le Monde Diplomatique, 10/2015 (online)

Zitiert: Zusammenhang zwischen Niedergang des öffentlichen Sektors und dem Aufstieg technologischer Start-ups

Etwas Seltsames ist geschehen: Irgendwie muss uns entgangen sein, dass zwischen dem Niedergang des öffentlichen Sektors und dem Aufstieg technologischer Start-ups ein direkter Zusammenhang besteht. Als beispielsweise über das ausufernde Angebot an kostenlosen Onlinekursen (Mas­sive Open Online Courses, MOOCs) berichtet wurde, fiel kein Wort über die gleichzeitig sinkenden Hochschulbudgets. … Weiterlesen Zitiert: Zusammenhang zwischen Niedergang des öffentlichen Sektors und dem Aufstieg technologischer Start-ups

Warum der Algorithmus der Retter des Qualitätsjournalismus ist …

… beschreibt der Medienwissenschaftler Andreas Moring im aktuellen JOURNALIST (online). „Algorithmen und automatisierte Kuratoren- und Vorschlagsdienste gelten vielen Journalisten und Medienmanagern als suspekt, wenn nicht sogar als lebensgefährlich für das eigene Geschäft. Dabei ist es doch genau umgekehrt. … Algorithmen und sogenannte…

Kommentar zur Flüchtingsdebatte: In Lösungen, nicht in Problemen denken

Gertjan Verbeek, Cheftrainer VfL Bochum: „Ich denke nicht in Problemen, sondern in Lösungen. Nehmen Sie die aktuelle Flüchtlingswelle, sie ist ein Problem, klar, aber wenn man sie nur als Problem sieht, kommt man nicht weiter. Man muss sie als Tatsache sehen und nach Lösungen suchen, wie wir diese Menschen unterbringen, wie wir zusammen mit ihnen leben können. Und um Lösungen zu finden, braucht man positive Energie, braucht man Kreativität. Destruktivität führt nur zu Ärger, nicht zu Lösungen.“

 

Gefunden von Dirk von Gehlen (online)

Kritik und Lob am Kinderkanal

„Es gibt einige Gründe, das Programm des Kinderkanals von ARD und ZDF zu kritisieren. Die meisten Zeichentrickserien sind austauschbar, viele Dokumentationen sind eher gut gemeint als gut gemacht, und innovative Ansätze sind Mangelware. Umso respektabler ist das Engagement für Minderheiten und Außenseiter, das Reihen wie „Schau in meine Welt!“ oder „Stark!“ prägt. Einmal im Jahr zeigt der Kika zudem Reportagen, Magazine und Filme rund um einen relevanten Schwerpunkt; bislang waren dies Themen wie Integration und Inklusion oder die Rechte der Kinder.“

 

Tilmann Gangloff, Stuttgarter Zeitung, 16.10.2015 (online)