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Branchenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen leider ohne relevante Aussagen zur Medienwirtschaft

Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern haben im Jahr 2014 ihre Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft befragt und nun die Ergebnisse vorgelegt. Diese präsentieren sie als „Branchenbericht Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen“.

 

Ohne in die Tiefe zu gehen fällt auf, dass sie zwar Unternehmen in der Film- sowie Rundfunkwirtschaft vertreten und auch entsprechenden Daten erhoben haben – allerdings fallen diese aus der Auswertung raus. Für den Rundfunkbereich ist dies erst einmal nachzuvollziehen. Schließlich machen Unternehmen in diesem Bereich nur 1 Prozent der IHK-Unternehmen aus. Doch in der Filmwirtschaft sind immerhin 11 Prozent der Unternehmen tätig. Weiterlesen Branchenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen leider ohne relevante Aussagen zur Medienwirtschaft

Öffentlich-rechtliche Medien und personalisierte Daten

Die BBC startet App mit personalisierten Nachrichten, meldet Der Standard (13.07.2015). Die App biete eine „Kombination aus Top-Stories, meist gelesenen Geschichten und persönlich ausgewählten und empfohlenen Themen aus über 50.000 Gebieten“. Innerhalb von vier Tagen seit dem seit dem Start am Freitag (10.07.2015) sei die App bereits 1,5 Millionen Mal heruntergeladen worden.

 

Die BBC verweist darauf, dass über 50 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer BBC News auf Smartphones und Tablets nutzen. Vor drei Jahren waren es 12 Prozent.

 

Zum Nachlesen

Klick-Tipp: Wie sich Nachrichtenagenturen durch soziale Medien treiben lassen

Am Dienstag vor knapp zwei Wochen jagte eine Eilmeldung die andere und alle zu einem Thema. Zu Griechenland. Insgesamt 12 Eilmeldungen verschickten die Agenturen. Doch inhaltlich gab es faktisch nichts Neues. Es schien schon vorher klar, dass Griechenland eine Kreditrate beim IWF nicht begleichen kann.

 

„2000 Eilmeldungen versandte die dpa noch im Jahr 2009; fünf Jahre später waren es nur noch halb so viele“, berichten Max Hägler und Alexander Mühlauer in der Süddeutschen Zeitung (11.07.2015). Weiterlesen Klick-Tipp: Wie sich Nachrichtenagenturen durch soziale Medien treiben lassen

Zitiert: Warum es Sommer-, aber keine Winterinterviews gibt?

Die Antwort der Sender sei klar, so schreibt Arno Makowsky im Tagesspiegel (11.07.2015). „Weil im Juli und August der politische Betrieb lahmliege, könne man die Akteure mal von ihrer „menschlichen Seite“ zeigen. … Das ist natürlich Unsinn. Erstens gibt es die Sommerpause…

ARD und ZDF nehmen Kontakt zu IOC und Discovery auf

Werden doch nicht so viele Millionen Euro freigesetzt, wie viele angesichts des ersten Olympia-Aus von ARD und ZDF annahmen (siehe hier)?

Nach der Olympia-Pleite wollen ARD und ZDF versuchen, sich wenigstens einen Teil der Rechte zu sichern, berichtet Christian Meier auf welt.de.

Und so ist es wahrscheinlich, dass die ganze Sache mit den Olympia-Rechten so ausgehen wird: ARD und ZDF kaufen die Rechte bei Eurosport für Teile der Veranstaltung für dasselbe Geld, dass sie bisher auf den Tisch gelegt haben – nur mit weniger Output. Also: mehr bzw. genauso viel Geld für weniger Leistung. Jede andere Entscheidung wäre eine große Überraschung.