„Ein Sammler von vergriffenen Achtziger-Jahre-Pornos hat gerichtlich erwirkt, dass ihm die Behörde eine Kopie anfertigen muss. Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben.“
FAZ, 04.12.2014
Weiterlesen auf faz.net
„Ein Sammler von vergriffenen Achtziger-Jahre-Pornos hat gerichtlich erwirkt, dass ihm die Behörde eine Kopie anfertigen muss. Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben.“
FAZ, 04.12.2014
Weiterlesen auf faz.net
„Es geht immer nur um die Gegenerzählung. … Guter Journalismus muss die Gegenerzählungen finden.“
Aber so einfach ist das ja nicht: Was sind denn, in Zeiten globaler Überwachung, die richtigen, die klugen Gegenerzählungen? Müssen es anarchistische Selbstermächtigungen sein oder reformistische Staatskritiken? Geht es vor allem um digitale Selbstverteidigung – oder um offensive Angriffsstrategien? Und wenn ja: Um welche?
taz, 6.12.2014
Die voreingestellten Jugendschutzsysteme der britischen Internet-Provider verhindern offenbar den Zugriff auf die Webseite des Chaos Computer Club. Dies zeigt einmal mehr, dass der technische Jugendmedienschutz nicht funktioniert.
„Owned Media steht für Kanäle, die von Firmen bereitgestellt werden: Kundenmagazine, Homepages, Social-Media-Auftritte. Das Gegenstück ist Paid Media, also Zeitungsanzeigen, Werbebanner im Internet, TV-Spots. Laut einer McKinsey-Studie von 2012 wird die deutsche Wirtschaft ihr Budget für bezahlte Werbeplätze bis 2015 nur um 0,7 Milliarden Euro steigern, jenes für eigene Informationskanäle aber um 4,5 Milliarden Euro. Warum soll man dann noch herkömmliche Werbung schalten, deren Effekt sowieso fraglich ist, wenn man die Geschichten selber kreieren und verbreiten kann, man also zum Medienakteur werden kann?“ fragt Christof Gertsch in der NZZ (16.12.2014)
Versicherungen ködern ihre Kunden mit Rabatten, wenn sie ihren Lebensstil preisgeben. Der US-Jurist Scott Peppet warnt: Das kann schnell in ein System der Überwachung und Bestrafung umschlagen.
Wenn heute nicht die Regeln dafür festgelegt werden, macht sich in Zukunft der verdächtig, der seinen Daten nicht freigibt. Zudem ist es schwierig zu erfahren und zu kontrollieren, welche Daten die jeweiligen technischen Geräte erfassen und weiterleiten. Zumeist sammeln sie weit mehr als erst einmal dargestellt wird.
Interview mit Scott Peppet in der Süddeutschen Zeitung, 11.12.2014