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ZDF-Kampfansage am Morgen

Immer wieder hat Johannes Beermann, der sächsische Staatskanzleichef gefordert, dass ARD und ZDF Doppelübertragungen vermeiden sollen. Doch das hat er sicher nicht damit gemeint: Das ZDF will in 2012 an Werktagen vormittags durchgängig um neun und zwölf Uhr eigene heute-Nachrichten senden. Bisher sind diese Sendungen nur in jenen Wochen im Programm, in denen man in Mainz das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF produziert. Wenn die ARD die Morgenstrecke herstellt, kommt bisher auch im ZDF die Tagesschau. Die neuen Sendungen sollen ohne Mehrkosten realisierbar sein, so Chefredakteur Peter Frey in der Süddeutschen Zeitung. Die 12-Uhr-Nachrichten werden dafür gekürzt, die heute-Sendung um 10 Uhr fällt ganz aus.

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Quoten-Offensive bei Arte

 

Mit einer Programmreform, die 2012 in Kraft tritt und am Montag in Hamburg der Presse vorgestellt werden soll, will ARTE populärer werden. Der Ton solle „freundlicher, emotionaler und zugänglicher“ werden. Während es früher hieß, ARTE sei ein Sender für zwei Länder, so werden jetzt einzelne Sendungen zeitversetzt ausgestrahlt, redaktionelle Zuständigkeiten bei Sendungen einem Land zugeteilt.

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