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Zitiert: Rechterückbehalt beim Film

Wir brauchen einen Rechterückbehalt, wie wir ihn auch politisch fordern – in Anerkennung der kreativen Leistung und des Produktionsrisikos der Produzentinnen und Produzenten. Um ein Unternehmen auf eine gesunde, breite Basis zu stellen, geht es nicht ohne Rechte. Ich vergleiche das immer gern mit der Produktion eines Stuhls: Wenn mein Design dem Kunden gefällt, kauft er den Stuhl und bezahlt dafür hundert Prozent der Herstellungskosten plus die eingerechnete Marge. Trotzdem gehören Entwurf und Prototyp weiterhin mir. Hier braucht es eine faire Aufteilung.

Sabine de Mardt, dwdl.de, 04.02.2026 (online)

Zitiert: Kommunikationsräume durch Regulierung retten

Demokratie lässt sich nicht dadurch sichern, dass Kommunikationsräume immer dichter reguliert, dokumentiert und kontrolliert werden. Wer so vorgeht, folgt einem Misstrauensprinzip: Öffentlichkeit erscheint nicht als Voraussetzung demokratischer Willensbildung, sondern als administratives Risiko.

Ralf Mydlak, Telepolis, 31.01.2026 (online)

Zitiert: Es ist überraschend leicht, Medien zu manipulieren

Es braucht nur in einer schwierigen Situation die Bereitschaft, Dinge zu machen oder zu sagen, die vom in der Situation angemessenen Verhalten deutlich abweichen. In der Politik kann so ein Verhalten gefährlich sein, denn unter normalen Umständen führt der Regelbruch zu anderen…

Zitiert: Deutschland hat die vitalste Medienszene der Welt

Leider hat es auch ein Problem mit dem Journalismus, weil zu viele Medienschaffende Journalismus mit Aktivismus verwechseln. Der Haltungsjournalismus – von progressiver ebenso wie von konservativer Seite – hat dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen den Medien misstrauen. Diese Entwicklung ist brandgefährlich.…