Neueste Beiträge

Zitiert: Was Medien leisten könnten

Medien und Institutionen insgesamt sollten häufiger gelungene Lösungswege, Dialogprozesse und erfolgreiche Kompromisse sichtbar machen – ohne Probleme zu verharmlosen. Solche Beispiele stärken das Vertrauen, dass Konflikte in unserer Gesellschaft bearbeitbar sind. Zudem sollten öffentlich-rechtliche Medien gezielt Räume fördern, in denen Menschen miteinander statt übereinander sprechen. Dazu gehören transparente Debattenformate, verständliche Einordnungen und Angebote, die Beteiligung ermöglichen und Konflikte konstruktiv moderieren. Mit guten Formaten wie den „ZDFspaces“ entstehen beispielsweise digitale Dialogräume.

Stefan Gruhner, ZDF-Fernsehrat-Newsletter, 11.12.2025 (online)

Zitiert: Trumps Sprechen ist viel belächelt worden

Die Verballhornungen, die Nicht-Zusammenhänge, das Brachiale provozieren Empörung, Kopfschütteln, Fremdeln. Die Hauptsätze in Reihenschaltung haben wenig zu tun mit den Eloquenz-Erwartungen an öffentliches Sprechen. Es ist Liefer-Rhetorik. Nicht schön, aber, nach Lage der Dinge, ausreichend adressatenorientiert. Wie Trump spricht, verfehlt die Wirkung…

Zitiert: Die Welt ist nicht kristallin klar und linear

Man mag sich eine Welt kristalliner Klarheit und Linearität noch so sehr wünschen, das verhindert nicht, dass die Realität unseres Lebens mit seinen umweltsensiblen, irritationsanfälligen: kurz: mit seinen offenen Austauschbeziehungen ausnahmslos zu mäandernden, oftmals verschlungenen Verläufen führt, ob in der Natur, bei…

Zitiert: Eine nicht finanzierbare Artikelserie

Deutschland und die Europäische Union wollen klimaneutral werden. Dafür setzen sie auf „kritische Rohstoffe“ und grünen Wasserstoff, der beispielsweise aus Tunesien importiert werden soll. Dort regt sich aber Widerstand gegen die Pläne – nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes. Solche Proteste sind…