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Zitiert: Ein Film entsteht dreimal

Er wird geschrieben, gespielt und geschnitten, und da fliegt natürlich was raus. Manchmal sind es aus Schauspielersicht seltsame Schnitte. Da ergibt eine Spielart gar keinen Sinn mehr, weil sich eigentlich eine Stimmung entwickelt hat, aber dann sieht man die Entwicklung nicht mehr und erschrickt vor sich selbst.

Albrecht Schuch, sueddeutsche.de, 18.09.2025 (online)

Zitiert: Parteipräferenzen von Journalisten

Es ist vermutlich eine derart offensichtliche Offensichtlichkeit, dass sie bisher noch niemand niederschreiben wollte: Die Behauptung, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiteten keine Konservativen, ist schon deshalb schwierig, weil die allermeisten Journalist:innen im ÖRR darum bemüht sind, ihre Parteipräferenz für sich zu behalten. Dass…

Zitiert: Der Fall Ruhs steht für die Kopflosigkeit der ARD

NDR und BR tragen ihren Streit auf dem Rücken einer Moderatorin aus, anstatt eine offene politische Debatte auch im Programm zuzulassen. […] Die Sache wurde groß, weil sie stellvertretend für eine mangelnde Widerstandsfähigkeit in Debatten steht – und für die Kopflosigkeit der…

Zitiert: In der Nachrichtennutzung zeigt sich ein klarer Generationsbruch

Der klassische Agenda-Setting-Effekt tritt bei jungen Menschen nur noch eingeschränkt auf. Selbst bei formal hoch Gebildeten wirkt er zwar bei aktuellen Schlagzeilen, aber kaum noch bei hintergründigen Themen außerhalb des eigenen Interessenshorizonts. Medienökonomisch gilt: Die traditionellen Marken sind präsent, doch die Rezeptionswege…