Neueste Beiträge

Zitiert: Parteipolitische Freundeskreise sowie formalisierte Vorbesprechungen

Ich werde mich auf keinen Fall einem parteipolitischen Freundeskreis anschließen. Das unterminiert die Legitimation des ORF. […]

Natürlich braucht es formalisierte Vorbesprechungen. Wenn es keine formalisierte Vorbesprechungen gibt, dann dominieren die Menschen mit den größten Interessen und der meisten Zeit – die mit Partei-, Lobby- und Partikularinteressen. Niemand kann in all den Themen so einer Sitzung Experte sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Das nützt der Qualität der Diskussion und damit der Aufsicht.

Leonard Dobusch, derstandard.at, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Die Reduzierung der Drehtage beim Tatort

Der erste „Tatort“, den ich in den Achtzigern mit Götz George gemacht habe, da hatten wir 30 Drehtage. Das war aber auch George zu verdanken, der konnte das als Star durchsetzen, sodass die Arbeit mit etwas weniger Hektik möglich war. Die anderen hatten damals auch schon nur um die 26 Tage. Jetzt sind es zwischen 20 und 22 Drehtage. Je jünger die Regisseure sind, umso härter werden sie rangenommen. Wenn Sie frisch von der Filmhochschule kommen, können Sie nicht verhandeln, da sind Sie froh, wenn Sie überhaupt Regie führen dürfen. Das ist Ausbeutung, und vor allem, es macht die Filme nicht besser. Aber das ist den Sendern egal.

Dominik Graf, sueddeutsche.de, 14.05.2025 (online)

Zitiert: Haseloff contra MDR-Redaktionsrat

CDU-Ministerpräsident Haseloff attackiert den MDR – der Redaktionsrat wehrt sich und warnt vor einem Angriff auf die Rundfunkfreiheit. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat in einem Interview mit der „Welt“ vom 28. April 2025 deutliche Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk geäußert. Er bemängelte…

Zitiert: Auch Journalisten müssen Verantwortung tragen

Wenn Journalisten politisch gestalten wollen, sollen sie kandidieren. Wenn sie schreiben, sollen sie aufklären – nicht vernichten. Wir sind zu einem Land geworden, das weniger verzeiht als früher. Und das ist eine schlechte Entwicklung. Denn wenn wir niemandem mehr eine zweite Chance geben, haben wir als Gesellschaft versagt.

Christian Schertz, sueddeutsche.de, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Schweizer Rundfunk schraubt Online-Angebot zurück

Das Schweizer Medienhaus SRG schränkt seine journalistischen Online-Aktivitäten zugunsten der privaten Verleger ein. Beide Seiten haben sich auf eine Kooperation geeinigt, wie die SRG und der Verlegerverband Schweizer Medien mitteilen. Die SRG unter Generaldirektorin Susanne Wille ist das Gegenstück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk…