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Zitiert: Die extreme Rechte ist auf Massenmedien angewiesen

Es ist eine historisch bewährte Partnerschaft. Schon dort vorzukommen ist ein Erfolg. Die meisten Menschen denken nicht radikal, möchten aber informiert bleiben und wenn dann die Themen, Vorschläge und Personen der Rechten abgebildet werden, unabhängig von ihrer realen exekutiven Macht, dann nimmt das Publikum all das ernst. Doch man sollte sich medial beschränken: In den Nachrichtensendungen kann man ihr Tun und Treiben vermelden, in kritischen Reportagen beleuchten und bewerten und auch gegen kritische Interviews ist nichts einzuwenden. Aber in Maßen, knapp und nur, wenn es wirklich sein muss. Denn ihr wahres Medium ist die Lüge.

Nils Minkmar (online)

Zitiert: Für das ZDF ist der Grund der Kritik entscheidend

Populisten greifen alle demokratischen Institutionen an, also auch uns. Viele Menschen stellen den Journalismus und dessen öffentliche Finanzierung in Frage. Wir müssen genau unterscheiden, was sachliche und was ideologische Kritik ist. Für erstere haben wir Gremien. Und bei Angriffen, die das Ziel haben, das System zu zersetzen, muss das ZDF sagen: jetzt erst recht!

Norbert Himmler, journalist.de, 05.05.2025 (online)

Zitiert: Journalismus trägt selbst oft zu Polarisierung bei

Seit Jahren rätseln Medienmenschen, wie man nur dieser fiesen „Polarisierung der Gesellschaft“ beikommen könnte. Sie sitzen dann immer ganz betroffen auf irgendwelchen Podien bei Medien-Tagungen herum, beklagen aufgeheizte Debatten in den Kommentarspalten oder sozialen Medien und fordern, dass es endlich wieder eine…

Zitiert: Mit KI auf dem Weg zum Fahrstuhlradio

Der schlangenlinienfahrende Lenker eines Odeltankfahrzeugs auf der B 8 von Postbauer-Heng Richtung Nürnberg ist nunmehr das einzig Menschliche, das einem Autoradiohörer nachts auf Bayern 3 entgegenkommen kann, gemeldet allerdings von einem synthetischen Verkehrsredakteur. Hintergrund ist die Entscheidung des Bayerischen Rundfunks, seine Popwelle…