Neueste Beiträge

Zitiert: Öffentlich-rechtliches Fernsehen als ein Bestätigungsapparat

Ich arbeite seit 40 Jahren für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Aus eigener Erfahrung behaupte ich, dass die ARD und insbesondere der WDR, bei dem ich meine Erfahrungen vor allem gemacht habe, alles andere als wirklich offen für queere Themen sind. Schon gar nicht…

Zitiert: Was in der KI drin ist, entscheidet der Markt

Im November 2023 kam es in der Chefetage von OpenAI, das durch seinen Chatbot ChatGPT berühmt wurde, zu einem Konflikt der besonderen Art. Auf Initiative von Firmenmitbegründer und Verwaltungsratsmitglied Ilya Sutskever wurde CEO Sam Altman entlassen. Am Ende kehrte Altman, ebenfalls Mitgründer…

Zitiert: Das ist das Absurde an den Wirtschaftswissenschaften

Die verleihen zwar jedes Jahr einen Nobelpreis, aber so genau weiß keiner, was richtig ist. Und dann wird ein Weg eingeschlagen, und der erweist sich auf einmal als grandioser Irrtum. Der Milliardenkredit, den jetzt gerade die Bundesregierung verabschiedet hat – ob der hilfreich ist, ist mehr als fraglich. Es wird ein Wort wie Sondervermögen benutzt, statt des korrekten Worts: Schulden. Schulden als ein Sondervermögen zu bezeichnen, ist äußerst unsinnig. Und es ist manipulativ. „Sondervermögen“ klingt absolut positiv, „Schulden“ ist ein absolut negativer Begriff. Das ist ein Belügen des Volkes.

Christoph Hein, berliner-zeitung.de, 23.03.2025 (online)

Klick-Tipp: Medien und Koalitionsverhandlungen

Die Grundgesetzänderungen sind durch, die Finanzierung steht, der Weg ist frei für Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. Wie berichten Medien über diese Gespräche, wie vorhersehbar sind die Fragen, die sie stellen, und welche Kategorien setzen sie dabei an? Moderator Jean-Marie Magro spricht mit dem Kampagnenberater Mathias Richel, dem Politikwissenschaftler Prof. Christoph Bieber und dem Hauptstadtbüroleiter des Deutschlandfunks Stephan Detjen über diese Themen und diskutiert: Spielen Inhalte eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Frage, wer sich durchgesetzt hat?

BR24 Medien 22.03.2025 (online)

Zitiert: Lokale Tageszeitungen stehen unter Dauerdruck

„Gelnhäuser Neuen Zeitung“ stellt Insolvenzantrag. Medien- und Meinungsvielfalt ist vor allem in Landkreisen bedroht. Länder sind zur Sicherung der Meinungsvielfalt verpflichtet. […] Um die Verlage wirtschaftlich zu entlasten, appellieren die Länder an den Bund mit einer Zustellförderung „schnellstmöglich“ Maßnahmen zu ergreifen, um…