Neueste Beiträge

Zitiert: Digitalsucht bei Teenagern

Millionen Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien in besorgniserregender Weise. Suchtpotenzial als Geschäftsmodell – für den Schaden haftet die ganze Gesellschaft. […] Für die großen Tech-Unternehmen gibt es keinen Grund, etwas daran zu ändern. Das Suchtpotenzial ist Bestandteil ihres Geschäftsmodells. Es geht…

Zitiert: Zeitungsberichte ähneln zunehmend den Pressemitteilungen der AfD

2018 haben Thomas Hestermann und seine Leipziger Kollegin Elisa Hoven systematisch untersucht, welches Bild von Kriminalität in Deutschland die AfD produziert. Dafür haben sie die Pressemitteilungen analysiert, die deren Bundesverband, Landesverbände, Bundestagsfraktion und die Landtagsfraktionen herausgeben. Dabei stellten sie fest, dass in…

Zitiert: RBB verzögert Aufklärung über fehlerhafte Gelbhaar-Berichterstattung

Schon seit einer Woche liegt der Bericht zum Gelbhaar-Skandal beim RBB. Eigentlich wollte die Intendantin diesen für die Öffentlichkeit transparent machen. Doch daraus wird vorerst nichts.

„Arbeitsrechtliche und gesetzliche Vorgaben“ stünden einer Veröffentlichung entgegen, heißt es von Demmer jetzt. Das berichtet die Katholische Nachrichtenagentur (KNA). […]

Bereits Ende Februar hatte die damalige Rundfunkrätin Antje Kapek (Grüne) eine bewusste Verschleppung der Aufklärung angedeutet und davor gewarnt. Auch bei dieser Sitzung hatte der Untersuchungsbericht schon auf der Tagesordnung gestanden.

Niklas Liebetrau, berliner-zeitung.de, 12.03.2025 (online)

Zitiert: Keine Einigung der Ministerpräsidenten bei Rundfunkfinanzierung

Ob ein neues Modell zur Festsetzung des Rundfunkbeitrags kommt, ist weiter ungewiss. Die Ministerpräsidenten-Konferenz fasste am Mittwoch keine Beschlüsse dazu. Zumindest der Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags könnten nun im Umlaufverfahren unterschrieben werden.

epd medien, 12.03.2025 (online)

Zitiert: Journalismus muss auch gewichten

Es ist ambivalent: Für Verbrechen wie in Mannheim, Solingen, Magdeburg, Augsburg muss man gehörig psychisch wirr sein, um sie begehen zu können. Zugleich billigt die Psychiatrie stark neurotischem Handeln noch durchaus Rationalität und Steuerungsfähigkeit zu. Sprich, die vermeintlich politischen Motive können durchaus eine Rolle gespielt haben. Und mit dieser komplizierten Diagnose wird nach Hirneslust wurschtig umgegangen. So entsteht der Eindruck, dass deutsche Verbrecher psychisch krank, migrantische politisch motiviert seien. Die Gewichtung kennt jedoch niemand wirklich, und also gehört beides jeweils ermittelt und gemeldet.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 09.03.2025 (online)