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Zitiert: Es heißt oft, der Holocaust sei nicht beschreibbar, unvorstellbar

Das sind starke Worte, aber ich glaube nicht, dass sie stimmen. Denn es ist passiert. Wir Menschen haben das getan. Eine Gesellschaft versagt, wenn sie ein totalitäres System zulässt. Wenn man das weiß, kann man damit umgehen. Aber ein totalitäres System reicht noch nicht, um so etwas wie den Holocaust durchzuführen. Die Nazis nutzten auch Terror. Und nur durch den Opportunismus von vielen ist das möglich: Was soll ich denn da machen, es geht schon vorbei.

RP Kahl, berliner-zeitung.de, 22.07.2024 (online)

Zitiert: Medien im Iran

Das iranische Regime schränkt die Freiheiten der eigenen Bevölkerung konsequent ein – auch die Medienfreiheit. Doch wie sieht die Lage der Medien im Land angesichts immer stärkerer geopolitischer sowie innenpolitischer Spannungen aus? Wie hat sich die Medienlandschaft seit den 90er Jahren verändert…

Zitiert: Kulturpolitik muss der Zersplitterung gerecht werden

Kulturpolitik, die die Gesellschaft der Gegenwart repräsentieren will, kann deshalb nicht mehr nach dem einen gemeinsamen Nenner suchen, sondern muss dieser Zersplitterung gerecht werden. Auch wenn manche es nicht wahrhaben wollen: Die Leitkultur der Gegenwart ist divers, und Jolly hat gezeigt, dass es möglich ist, genau das abzubilden. Statt sich an vermeintlichen „Normen“ aus der Vergangenheit festzuhalten, kann man Jollys Idee als Chance begreifen: die Splitter der Kultur und damit der Gesellschaft in ihren Einzelteilen zumindest wieder für einen Moment zusammenzuführen.

Nicolas Freund, sueddeutsche.de, 29.07.2024 (online)

Zitiert: Verleger fordern Regelungen zu Presseähnlichkeit im Reformmedienstaatsvertrag

Seit Mai 2019 ist der 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft, der regelt, dass öffentlich-rechtliche Angebote nicht der Presse Konkurrenz machen dürfen. Doch immer wieder hört man von den Verlegern, dass presseähnliche Inhalte nicht abgenommen haben, sondern regelrecht ausufern. Auch die Schlichtungsstelle hat sich…

Zitiert: ARD reagiert auf scharfe Talkshow-Kritik von Europapolitikern

Mehrere EU-Abgeordnete hatten die Besetzung politischer Talkshows kritisiert. In zwei Briefen kündigen die Programmverantwortlichen des Senders jetzt Konsequenzen an. „Der ARD-Programmbeirat teilt Ihre Einschätzung, dass die Präsenz von Europapolitikern in den Talk-Formaten deutlich unterrepräsentiert ist“, heißt es in einem Antwortschreiben des Programmbeirats…