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Zitiert: Macht Live und Linear das Fernsehen quasi unschlagbar?

Die Sender passten sich zwangsläufig an, verlagerten Budgets in günstiger zu produzierende Genres oder zeigten neue Serien linear ebenfalls am Stück. Mittelfristig würden einzig Live-Sport und große Shows als Kernkompetenzen verbleiben, waren sich große Teile der Branche damals einig. Aber schon seit…

Zitiert: Medienkonvent für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Werbefreiheit, Freigabe der Archive, mehr Lokaljournalismus, mehr Mitsprache fürs Publikum, weniger Einrede der Politik. Eigene digitale Plattformen unabhängig von Weltenherrscher-Oligarchen. Ich hätte es gleich unterschrieben, wenn nicht bunt drunter erbrochen ein Hagel von 60er-Jahre-Trödel käme wie „Radiokunst Hörspiel“, Arbeit „überwiegend in Festanstellung“…

Zitiert: Zukunftsrat-Vorschlag zu neuen Finanzierungsverfahren für ARD, ZDF und Deutschlandradio ist nicht praktikabel

Der von den Ländern eingesetzte Zukunftsrat, der aus acht Expertinnen und Experten bestand, hat in seinem am 18. Januar 2024 übergebenen Bericht seine Empfehlungen zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt.[53] Er schlägt ein neues Finanzierungsverfahren für ARD, ZDF und Deutschlandradio gemäß erbrachter…

Zitiert: Selbstzensur im lokalen Journalismus

Medienjournalismus beschäftigt sich grundsätzlich zu wenig mit Lokaljournalismus und deshalb ist die Aufmerksamkeit für das von den Studienmachern hier als Selbstzensur“ beschriebene Phänomen eher gering. Es wären aber auch Kolleginnen und Kollegen anderer Ressorts gefordert, sich mit Lokaljournalismus zu beschäftigen: Gesellschaftsreporter und…

Zitiert: Der Korridor des Sagbaren wirkt verengt

Am Wochenende wurde auch ein „Palästinakongress“ in Berlin aufgelöst, zu dem neben BDS-Verdächtigen auch jüdische Initiatoren aufgerufen hatten. Einhergehend mit Betätigungs- und Einreiseverboten. Das ist schon ruppig und unterstreicht die Frage, ob auch Deutsche ohne Nazivergangenheit, eben Migranten, hier volle Meinungsfreiheit genießen. Der Korridor des Sagbaren wirkt verengt, bei Licht eher verschoben, wenn in der gleichen Woche ein als Faschist zu Bezeichnender im Fernsehen Welle machen darf.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 14.04.2024 (online)