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Zitiert: Kunstfreiheit und Generalverdacht

Gerade Minderheiten profitieren von den Freiheiten, die unsere liberale Demokratie garantiert. Der Preis dafür ist, dass wir als Individuen oder in unserer Zugehörigkeit zu (marginalisierten) Gruppen auch mit Sprache und Kunst konfrontiert werden können, die wir möglicherweise als verletzend empfinden. Heißt das…

Zitiert: Deutsche Medienpolitik will keinen internationalen Medienchampion

Wir bei Bertelsmann finden durchaus Gehör. Aber ich hätte mir zum Beispiel gewünscht, dass es mehr Dialog über unsere Vorstellungen von nationalen Medienchampions und der Zukunft der Medien im Wettbewerb mit den amerikanischen Techunternehmen gibt. Wir hatten ja die Fusion unserer Fernsehsender…

Zitiert: Viele AfD-Wähler sehen sich nicht als Teil der stummen Mehrheit

Es gibt zwar klar das Bild, dass die schweigende Mehrheit von einer Minderheit regiert werde. Aber viele AfD-Wähler sehen sich nicht als Teil der stummen Mehrheit. Sie sehen sich insgeheim als eine Art wissende Minderheit, als Elite. Als eine Gruppe von vermeintlich…

Zitiert: Wir alle sprechen und denken kapitalistisch

Das heißt, dass es in unserer Sprache Muster und Spuren gibt, die der Kapitalismus hervorgebracht hat. Zum Beispiel, wie wir über Preise sprechen. Häufig sagt man, dass Preise „steigen“. Das klingt wie die Flut, die steigt. Es hört sich an wie: Da können wir nichts gegen machen und müssen uns schützen. Genauer wäre es, zu sagen, dass Preise „erhöht“ werden. Das mag ein bisschen albern klingen, aber diese Unterscheidung macht deutlich, dass tatsächlich aktiv Entscheidungen getroffen werden und die Preise nicht steigen wie Pegelstände: Firmen entscheiden sich aktiv dafür, Preise zu erhöhen.

Daniel Stähr, fluter.de, 11.03.2024 (online)