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Zitiert: Es braucht die Abweichung

„Aber das Problem bei den Algorithmen bei Netflix und Co. ist, dass sie davon ausgehen, dass man immer dasselbe sehen will. Machst du mal einen Fehler und schaust irgendeinen Unsinn — zack, bekommst du nur noch Mist vor geschlagen.“ Und dann gibt es noch ein grundsätzliches Problem mit algorithmisierten Vorschlägen, quasi eines von gesellschaftlicher Tragweite: Fortschritt wird unmöglich gemacht. Denn dafür braucht es Abweichung vom Gewohnten, Irritation. „Schau dir Kultformate von früher an: Flash Gordon, Blues Brothers, La Boum. Viele waren Flops, sind erst später cool geworden, als die Zeit reif dafür war.“ (Paid)

Oliver Kalkofe, zeit.de, 24.06.2023 (online)

Zitiert: Gratisdenken beim SWR: Ist doch Werbung fürs Buch, oder?

Allerdings scheint das Gratisdenken des Internets den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu infizieren; als ich kürzlich eine Einladung in die SWR1-Hörfunk-Sendung „Leute“ erhielt, um dort über mein neues Buch „Meine Apokalypsen – Warum wir hoffen dürfen“ (Wallstein) zu reden, einen Beitrag zur Klimadiskussion, zu…

Zitiert: Radio-Verluste

Ich bin in NRW aufgewachsen, radiosozialisiert vom Jugendsender 1Live. Radio-Seelsorger Jürgen Domian ist inzwischen allerdings längst in Rente, der sich in den Geschichten verirrende Klaus Fiehe nur noch im Internet abrufbar. Und überhaupt ist das mit der liebevoll kuratierten Autor:innensendung in Radiodeutschland…

Zitiert: Wer braucht schon Hörer?

Bayern 2 ist ein antikes Kulturradio mit einem verwinkelten Format, ausführlichen Hintergrundbeiträgen und Radiokunst, thematisch vielfältig und damit erfolgreich. Das soll sich ändern. Der Bayerische Rundfunk sucht in diesem Programm nach Einsparmöglichkeiten. Björn Wilhelm, der am Münchner Rundfunkplatz 1 das Amt des…

Zitiert: Öffentlich-Rechtliche brauchen stärkere Qualitätskontrollen

57 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass die Berichterstattung der der öffentlich-rechtlichen Medien stärkere Qualitätskontrollen benötigt, wie eine „Tagespost“-Umfrage ergibt. […] Etwas mehr als ein Viertel, insgesamt 27 Prozent, ist nicht dieser Ansicht. 14 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen,…