Zitiert: AfD doch nur Amateure im Social Media im Wahlkampf

So einheitlich und strategisch war der Wahlkampf der AfD online nicht. In den Bundesländern finden die Autoren Unterschiede. In Brandenburg etwa investierte die AfD am meisten in ihren digitalen Wahlkampf und setzte auf eine Vernetzung mit extrem rechten Akteurinnen. TikTok wurde hier…

Zitiert: Digitale Performance der AfD wird „häufig überschätzt“

Eng vernetzt mit dem extrem- und neurechten Vorfeld und gezielt provozierend mit rassistischem Content: Die Landtagswahlkämpfe der AfD in Sachsen, Thüringen und Brandenburg waren von einer hohen Mobilisierung geprägt, auch über die sozialen Medien. Der rechte Bewegungssektor beteiligte sich mit Provokationen auf…

Zitiert: Stärke der AfD in Social Media wird überschätzt

„Provokation trug zur besseren Sichtbarkeit der Partei bei“ […] Die „Unsichtbarkeit anderer Parteien“ habe einen entscheidenden Anteil daran. […] Die Studie nahm die drei Landtagswahlkämpfe der AfD in Sachsen, Thüringen und Brandenburg in den Blick. Den Autoren zufolge agierte die AfD im…

Zitiert: Zum Sozialcharakter des rechtsextremen Wählers

Verbreitet ist die bequeme Annahme, dass die Wählerinnen und Wähler extremer Rechtsparteien nur verirrte Schäfchen seien, gebeutelt von der krisenhaften Welt, den Komplexitäten der Moderne, der ökonomischen Bedrängnis. Der Oberton dieser Annahme ist, dass an sich gutwillige Leute ziemlich schlimme Finger wählen,…

Zitiert: Neofaschismus ist heute Lifestyle, Gegenkultur und Parallelöffentlichkeit

Die Neue Rechte ist seit Langem keine Subkultur mit Glatze und Spingerstiefeln mehr. Sie ist eine leicht erreichbare Mediensphäre, die den klassischen Öffentlichkeiten Konkurrenz macht. Neofaschismus ist heute Lifestyle, Gegenkultur und Parallelöffentlichkeit. Er greift nicht als totalitäre Struktur von oben, im Gegenteil: Er wird in sozialen Netzwerken von Influencern, Alternativmedien und NutzerInnen von unten gebildet.

Simon Strick, taz.de, 02.10.2024 (online)