Zitiert: Rundfunkpolitik mit der AfD ist nicht zielführend sondern destruktiv

Was sich da in Magdeburg abspielt, ist großes, vielseitiges Versagen. Im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und Grünen steht Beitragsstabilität, die CDU will sich daran halten. Allerdings haben die Konservativen es verabsäumt, an den Strukturen der Anstalten zu drehen, damit sich die Beitragsstabilität…

Zitiert: Es geht in Sachsen-Anhalt nicht um den Rundfunkbeitrag, sondern um eine CDU-AfD-Koalition

Sachsen-Anhalt lehnt die Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab, was sich für viele Gebührenzahler doch erst mal positiv anhört, aber was steckt politisch überhaupt dahinter? Dass ein (recht kleines) Bundesland mit der skurrilen Mehrheit Regierungspartei CDU und Oppositionspartei AFD das gesamte Deutschland durch seine…

Zitiert: Sommerinterviews als stumpfe Picknickmesser

Sommerinterviews heben aufgrund ihrer Genrekonventionen jedes populistisches Moment eines politischen Akteurs; es ist im Grunde ja nur eine Parteiprogrammschau. Gleichzeitig lassen sie die Protagonisten harmlos und nah am Menschen wirken – Sommerinterviews sind ein kommunikativer Bräunungsverstärker für jeden AfDler. (…) Solch ein Austausch ist schon bei demokratischen Politikern journalistisch ein stumpfes Picknickmesser. Bei einem Rechtsextremen, von dem sich selbst die AfD distanziert, muß diese Form aufgrund seiner Kritiklosigkeit zwangsläufig scheitern.

Samira El Ouassil, in uebermedien.de (Paid), zitiert im MDR-Altpapier, 08.07.2020 (online)

Zitiert: Sommerinterviews sind mehr PR als Jornalismus

Es spricht nicht viel dagegen, Rechtsextreme im Fernsehen zu befragen. AfD-Mandatsträger in gemütlichen Politplauderreihen der öffentlichen-rechtlichen Programme ohne Widerspruch, Nachfrage oder Einordnung auftreten zu lassen, ist nicht nur eine Beleidigung für das Format Politikjournalismus, sondern eine Beleidigung für das Format Denken an…