Zitiert: Was hat zu diesem Verfall journalistischen Wissens geführt?

Es war nicht nur der unbedingte Wille, als modern gelten zu wollen und dafür klassisches journalistisches Methodenwissen, journalistische Recherchefertigkeit notfalls über Bord zu werfen. Es war mehr. Es war und ist der Gesinnungsjournalismus, der den unglaublich vielfältigen und kritischen Journalismus der Weimarer Zeit beerdigt hat. Dieser Gesinnungsjournalismus, der Recherche durch Narrative, Unvoreingenommenheit durch eine feststehende politische Tendenz und umfassende Information durch Belehrung ersetzen will. Er feiert wieder fröhlich Urstände.

Peter Welchering, berliner-zeitung.de, 20.10.2026 (online)

Zitiert: Soziale Herkunft der Volontäre

Das zentrale Ergebnis lautet: Der Zugang zum Journalismus ist wenig sozial durchlässig. Das heißt: Soziale Herkunft entscheidet mit darüber, wer Zugang zum Journalismus erhält. Mehr als die Hälfte der Volontär:innen und rund zwei Drittel der Journalistenschüler:innen stammen aus akademischen Elternhäusern. Während in…

Zitiert: Wie ein Studierendenprojekt in Malawi die Berichterstattung verändern

Eine Lücke in der Journalistenausbildung schließen, junge Medienmacher stärken und nebenbei sozialen Wandel anstoßen: Das sind die Ziele des Projekts Storylab, das von Mitgliedern der Malawi University of Business and Applied Sciences (MUBAS) ins Leben gerufen wurde. Wo Lehrpläne oft theoretisch sind…

Klick-Tipp: Pluralität der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung in Deutschland

Die Qualität der wirtschaftsjournalistischen Berichterstattung führt seit Jahren zu Auseinandersetzungen und Kontroversen. Kritisiert wird, dass einseitige Sichtweisen dominieren und konzeptionelle Vielfalt nicht genügend abgebildet wird. Unsere empirisch breit angelegte Studie geht der Frage nach, wie wirtschaftswissenschaftlich plural und reflexiv Wirtschaftsjournalist*innen ausgebildet und…

Zitiert: Niemand ist besser auf die nichtlineare Zukunft vorbereitet, als die öffentlich-rechtlichen Sender

Das Absurde an den Problemen, die die öffentlich-rechtlichen Sender mit der Umstellung auf die nichtlineare Medienzeit haben, ist die Tatsache, dass eigentlich niemand besser auf sie vorbereitet ist. …. weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit je her ein Powerhouse ist, was die Ausbildung…