Zitiert: Was öffentlich-rechtlicher Journalismus heute leisten muss

Was Emily Maitlis Rede aber über all diese konkreten Punkte hinaus so hörens- oder lesenswert macht, ist die eigentliche Kernfrage ihres Vortrags: Wie muss öffentlich-rechtlicher Journalismus, dessen vornehmste Aufgabe ja immer auch die Kontrolle der Exekutive sein sollte, mit einer Regierung umgehen,…

Zitiert: iPlayer der BBC mit 1,6 Mrd. Abrufen im 2. Quartal

Nach dem ersten Quartal hatte es geheißen, dass 1,83 Mrd. Abrufe einen Allzeit-Rekord bedeuten. Jetzt veröffentlichte die BBC für ihren Streamingdienst iPlayer erneut Rekordwerte, wobei im Zeitraum April bis Juni nur um die 1,6 Mrd. Streams gemeldet werden. Aber: Es sei das…

Zitiert: BBC mehrfach unter Druck, Journalismus in Gefahr

Die britische Regierung versucht, die BBC durch Sparen und Einflussnahme unter Druck zu setzen. […] Dabei setzen sie auf drei unterschiedliche Angriffsmethoden. Zum einen drehen sie der über eine Rundfunkgebühr finanzierten BBC den Geldhahn zu. Daneben besetzen sie alle Positionen in den…

Zitiert: Gates-Stiftung fördert Medien

Die US-amerikanischen IT-Giganten sind in den vergangenen Jahren auf dem Medienmarkt zu wichtigen Geldgebern geworden. Facebook und Google fördern mit millionenschweren Programmen den digitalen Journalismus, während die Stiftung von Melinda und Bill Gates den Redaktionen finanziell unter die Arme greift, wenn diese…

Zitiert: Braucht Meinungsvielfalt für jede Position eine Gegenposition

Es geht um die Frage, ob es für jede Position eine Gegenposition braucht, um Meinungsvielfalt abzubilden, ohne offensichtlich Falschem eine große Bühne zu verschaffen. Die britische BBC hat Standards definiert, sie hält fest: „Um Unparteilichkeit zu erreichen, braucht man in der BBC-Berichterstattung keine absoluten Leugner des Klimawandels, so wie man auch niemanden benötigt, der bestreitet, dass Manchester United letzten Samstag 2:0 gewonnen hat.“

Georg Mascolo, sueddeutsche.de, 03.12.2021 (online)