Zitiert: Florian Schroeder will in Frage gestellt werden

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, mich mit Widerständen und Widersprüchen auseinanderzusetzen. Als Person des öffentlichen Lebens, die Haltung einnimmt, wünsche ich mir Gäste in der Show, die mir widersprechen. So wird meine Perspektive ergänzt. Ich bin nicht nur Fragender, sondern jemand, den man infrage stellen kann und soll. Das ist ein Format, das fehlt im deutschen Fernsehen. Dadurch löst sich im besten Fall die Grenze von Moderator und Gast, von Fragendem und Antwortendem, auf.

Florian Schroeder, faz.net, 24.10.2026 (online)

Zitiert: Medien müssen präziser sein

Medien müssen präziser sein, sonst werden wir doofen Clowns niemals aus dem Journalismus verschwinden. Im einem bekannten Leitmedien-Politik-Podcast hat ein berühmter Talkshow-Politikwissenschaftler die in München geborene Juristin Elif Eralp in seinem aufgeregten Schnellsprechmonolog einfach mal so im Nebensatz nonchalant als „Türkin“ rassistisch…

Zitiert: Warum Deutschland einen Comedy-Streamer für Nerds braucht

Vorträge über die Nichtexistenz von Gemüse, Gameshows mit ständig wechselnden Regeln und ein Ensemble, das herausgefunden hat, wie man Impro-Comedy profitabel betreibt – so funktioniert der US-Streamingdienst Dropout. Peer Schader fragt: Ginge das auch bei uns? […] Für Comedy, die nicht allen…

Zitiert: Welche Witze sind angebracht

Stellt sich die Frage: Sind Witze über die Haare von Friedrich Merz besser als die über körperliche Zustände von Politikerinnen? Auf der anderen Seite ist das Geheimnis des Erfolgs von Carolin Kebekus immer schon gewesen, dass sie auf damenhafte Zurückhaltung pfeift und über Popel, Kacka und Pipi witzelt, was wenig feingeistig ist, unter männlichen Komikern aber weitverbreitet. Ist offensichtlich gefragt, müssen Frauen auch dürfen.

Susan Vahabzadeh, sueddeutsche.de, 06.11.2025 (online)