Zitiert: Trotz Erneuerung keine gesamtdeutsche Zukunft für das „Ostfernsehen“

Zwischen Ende Oktober 1989 und April 1990 entstehen 39 neue Sendeformate für beide Programme, darunter Magazine wie Klartext (Inland), Meridiane (Ausland) Kaos (Kultur) oder Ozon (Umwelt), die Talksendungen Disput und Donnerstagsgespräch, die – bis dahin undenkbar – live bei aktiver Teilhabe der…

Zitiert: Medienkompetenz als Zukunftsfrage der Demokratie?

„Wir müssen mehr Medienkompetenz und Wissen vermitteln. Das wird zu einer Existenzfrage für die Demokratie“, fordert Wille zum Ende ihrer Rede energisch. Und sie erhält an dieser Stelle den längsten Zwischenapplaus.

Sächsische Zeitung, 18.02.2019 (nicht online)

Medienkompetenz zu vermitteln, könnte zur Existenzfrage für Demokratien werden, lautete das Fazit der zweiten Dresdner Rede dieses Jahres, gehalten von der MDR-Intendantin Karola Wille.

DNN, 18.2.2019

Link zur Rede von MDR- Intendantin Prof. Karola Wille im Dresdner Schauspielhaus im 17.2.2019 (online) ;:|“

Zitiert: Verlage und Medien weit entfernt von der gesellschaftlichen Diversität

Auch Verlage und Medien nähern sich in ihren Strukturen nicht der Diversität des Publikums an, das sie erreichen könnten. Man betrauert den eigenen Bedeutungsverlust, statt für die Öffnung in den eigenen Reihen zu sorgen und so neue Debatten und Blickwinkel zu integrieren…

Zitiert: Soziale und gesellschaftspolitische Funktionen regionaler Berichterstattung

Mit Blick auf die hohe Nutzungsfrequenz und die verschiedenen Funktionen, die sie für die Rezipienten erfüllen, sind regionale Medienangebote aus demokratietheoretischer und gesellschaftspolitischer Perspektive von erheblicher Bedeutung. Ihre Aufgabe und gleichzeitig Herausforderung besteht in der Zukunft darin, die Nutzer nach Möglichkeit einzubinden und sie an den medialen Prozessen der lokalen und regionalen Kommunikation stärker partizipieren zu lassen, wie zum Beispiel durch Beteiligung an der Entstehung journalistischer Produkte.

Uli Gleich und Hanna Puffer in Media Perspektiven 01/2019, S. 5 ff. (online)

Zitiert: Populisten im schlüsselfertigen Überwachungsstaat

Würden Populisten mit einem autoritären Verständnis von Staatlichkeit heute auf die Regierungsbank gelangen, hätten sie Zugriff auf ein beängstigendes Arsenal von Repressionswerkzeugen. Mit der Vorratsdatenspeicherung lassen sich Kommunikationsströme und Bewegungsprofile von Oppositionellen und Journalisten nachvollziehen. Der Staatstrojaner gewährt Vollzugriff auf Smartphones und Computer. Polizeiarbeit wurde zunehmend in den „präventiven“ Bereich verlagert und so vergeheimdienstlicht. Basierend auf Annahmen und Wahrscheinlichkeiten dürfen heute so schwere Eingriffe in Grundrechte vorgenommen werden, wie nie zuvor. In Kombination mit schwammigen Rechtsbegriffen wird daraus eine toxische Mischung. Es liegt auf der Hand, dass eine völkische Partei ein anderes Verständnis davon hat, was eine „drohende Gefahr“ oder einen „Gefährder“ ausmacht. … Weiterlesen Zitiert: Populisten im schlüsselfertigen Überwachungsstaat