Zitiert: Mehr Strahlkraft mit weniger Dokumentationen

ARD-Programmchefin Christine Strobl sucht den Erfolg – im linearen wie im nonlinearen Programm. … Klar wurde, dass die Programmdirektorin auf eine Konzentration der Kräfte setzt. Weniger, aber mehr Programm mit Strahlkraft könnte Devise sein. „Nicht mehr 725, sondern nur noch 700 Dokumentationen“, nannte sie als Beispiel und verwies darauf, dass sie ein publizistischer wie Publikumserfolg wie „Rechts. Deutsch. Radikal“ bei ProSieben ärgert – weil er eben nicht im Ersten gelaufen ist.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 21.05.2021 (online)

Zitiert: Was in der ARD mal möglich war

Klaus Wildenhahn, der Gründer und überzeugende Verfechter des rein improvisierenden „Direct Cinema“ in Deutschland, war bis Anfang der 1990er Jahre selbst Redakteur beim NDR und musste deshalb für die Idee zu seinem nächsten Film niemanden überzeugen. Seine Methode des dokumentarischen Arbeitens: interessante…

Trend: Produktionsfilmen gründen eigene Doku-Labels

Der Doku-Boom greift weiter um sich: Nun hat auch Constantin Film die Gründung eines eigenen Labels für entsprechende Inhalte angekündigt. Angedockt ist die Einheit bei Constantin Entertainment. … Zuletzt hatten bereits die UFA und Banijay entsprechende Einheiten gegründet, Bavaria Film übernahm die…

Dokumentiert: Anforderungen an private Sender laut Medienstaatsvertrag

„Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF, das Deutschlandradio und alle Veranstalter bundesweit ausgerichteter privater Rundfunkprogramme haben in ihren Angeboten die Würde des Menschen zu achten und zu schützen; die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung sind zu achten. Die Angebote…

Zitiert: Wirklichkeit ist immer eine Frage der Perspektive

Rees neuer Dokumentarfilm, der 2020 mit einem Spezialpreis auf dem Sundance Festival ausgezeichnet wurde und im selben Jahr die Dokumentarfilm-Rankings des „BBC“, der „Washington Post“ und des „Boston Globe“ anführte, ist ein Doppelporträt. Rees grandioser Film räumt mit dem hartnäckigen Gerücht auf, Dokumentationen würden die (ganze) Wahrheit über ihren Sachverhalt erzählen. Wie sich ja „erzählen“ und „dokumentieren“ ohnehin schon ausschließen.

Jens Hinrichsen, Monopol Magazin, 29.03.2021 (online)