Zitat: Wie sich die Hollywood Academy verändern würde

„Zu viele weiße alte Männer würden entscheiden, hat man der Hollywood Academy bei der Oscar-Vergabe mal wieder vorgeworfen. Nun hat man sich eine Menge neuer Mitglieder geholt. Die Probleme der Filmindustrie sind so aber nicht zu lösen. Hätte die Academy die gesamte…

Zitiert: Verlusterfahrung. Wie sich der deutsche Fernsehfilm in den letzten 50 Jahren verändert hat

„Heute lösen Fernsehfilme keine Skandale mehr aus. Selbstverständlich auch deshalb, weil vieles, was damals als sexuelle Darstellung, antiautoritäre Geste oder blasphemischer Moment provozierte, mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert ist.

Es legt aber auch daran, dass man in Fernsehfilmen nicht mehr provozieren will. Stattdessen sendet man das, was alle erwarten und lieben (sollen). So fehlt in Zukunft das, was heute provoziert, aber morgen gemocht und vor allem erinnert wird.  … Weiterlesen Zitiert: Verlusterfahrung. Wie sich der deutsche Fernsehfilm in den letzten 50 Jahren verändert hat

Dokumentiert: Verstoß gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag bei Pro7: Zuviel nicht-europäisches Programm

„Für das Fictionangebot der Sender wurden erneut die Sendezeitanteile der Produktionsländer fortgeschrieben, um den Einfluss außereuropäischer Fernsehproduzenten in diesem für Kauf- und Auftragsproduktionen zentralen Angebotsbereich auf die deutschen Hauptprogramme einschätzen zu können. Richtungsweisend ist dafür nach wie vor die AVMD-Richtlinie der Europäischen Kommission, die den Fernsehsendern eine Mindestquote an ausgestrahltem Programm aus europäischer Produktion empfiehlt („Hauptteil der Sendezeit“), um die wirtschaftlichen Wettbewerbschancen europäischer Produzenten und die europäische Kultur gegen internationale Konkurrenz (vor allem aus den USA) zu stärken. Weiterlesen Dokumentiert: Verstoß gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag bei Pro7: Zuviel nicht-europäisches Programm

Dokumentiert: Der Unterschied zwischen Film und Serie

„Die Kunst, einen großartigen Film herzustellen, besteht darin, die Zeit zu komprimieren. Die Kunst, eine großartige Serie zu machen, besteht darin, die Zeit auszudehnen. Beide Formen erzählen eine Geschichte, die eine in zwei Stunden, die andere in acht Stunden, und die nächste in 13 Stunden. Obwohl wir viel Energie und Aufwand auf neues originelles Serienprogramm verwenden, ist der Filmkonsum auf Netflix sehr stabil. Dabei sind Filme, die wir zeigen, nicht unbedingt neu. Trotzdem nehmen sie ein Drittel des Netflix-Traffics ein.“

 

Ted Sarandos im Interview mit BlickpunktFilm, 17/2016, S. 31 f.