Europa: Nicht einmal jeder sechste Film (16,3%) in Europa von weiblichen Regisseuren realisiert (2003 – 2012)

Dies ist die Quintessenz eines Berichts der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. „Noch größer ist die Differenz, wenn man sich die Besucheranteile ansieht, die auf von Frauen inszenierte europäische Filme entfallen: Hier sind es nur noch 8,9% aller Kinobesucher in Europa in diesem Zeitraum.“…

Wie der Piraterieschaden in der Filmbranche errechnet wird

Der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels hat errechnet, dass in Deutschland durch „Piraterie“ und die „illegale Nutzung von Filmen“ ein Schaden von über 500 Mio. Euro entsteht. Basis für die Berechnung ist die Zahl der „Raubkopien“, die von vier Internetdienstleistern im Auftrag der Rechteinhaber gelöscht wurden. Diese, immerhin 2,485 Mio., wurde mit 200 multipliziert.

 

Zum Nachlesen

Zukunftsszenario: Kinofenster für Filme nur noch 17 Tage?

Jeffrey Katzenberg, der Chef von Dreamworks Animation, plädiert laut Blickpunkt:Film (19/14) dafür, die Kinofilme schon nach 17 Tagen für die Verwertung auf allen Kanälen freizugeben. Schließlich mache ein Kinofilm zumeist innerhalb von 17 Tagen – als nach drei Wochenenden – 95 Prozent seines Umsatzes. Weiterlesen Zukunftsszenario: Kinofenster für Filme nur noch 17 Tage?

Zitat: Warum das FFG nur fortgeschrieben wird

„Der Entwurf für das nächste FFG muss bereits in etwa zwei Jahren vorliegen. Schon aus diesem Grund darf man kaum erwarten, dass das System grundlegend auf den Kopf gestellt wird, das wäre in dieser Zeit gar nicht denkbar. Und warum sollte man es auch in seinen Grundfesten ändern? Das wäre doch geradezu abenteuerlich angesichts der Tatsache, dass es gerade erst vollumfänglich bestätigt wurde. So weit es gute Ideen zur Fortentwicklung des FFG gibt, wird man sich sicherlich um deren Implementierung bemühen. In jedem Fall wird aber über die zukünftigen Beiträge der Zahler zu entscheiden sein.“

 

FFA-Präsident Bernd Neumann, Blickpunkt:Film, 08/2014