Zitiert: Filmförderung – alle warten auf den Bund

Es nützt dem deutschen Film jedenfalls nichts, wenn sich die Kulturstaatsministerin auf dem Deutschen Produzententag wiederholt für ihre Ideen feiern lässt, aber darüber keine Einigung innerhalb der Bundesregierung herbeiführt. Dann bringt es auch nichts, dass die Kultur im Kanzleramt angesiedelt ist. Branche…

Zitiert: Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit, Harmonie und Liebe ist sehr groß

Je herausfordernder die reale Welt ist, desto größer ist das Bedürfnis nach Eskapismus. Ich empfinde die Welt und insbesondere aktuelle Entwicklungen durchaus besorgniserregend, oftmals unübersichtlich und kann gut nachvollziehen, dass es viele Menschen belastet. Derzeit lässt sich über alle Genres hinweg ganz klar beobachten: Die Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit, Harmonie und Liebe ist sehr groß.

Sascha Schwingel, sueddeutsche.de, 04.03.2024 (online)

Zitiert: Filmemachen ist Selbsttherapie

Letztlich macht man diesen Beruf nicht wegen des Rampenlichts, sondern wegen der Arbeit. Der Prozess des Filmemachens ist mir heilig. Am Set, umgeben von all den talentierten Menschen, die ich oft meine Freundinnen nennen darf, fühle ich mich am wohlsten. […] Die meisten Filmemacher – einschließlich mir – versuchen, mit der Komplexität des Lebens irgendwie klarzukommen. Filmemachen ist Selbsttherapie. Die echte Welt ist komplexer als Gut und Böse. Sie bietet ein gutes Spielfeld, um Filme zu machen.

İlker Çatak, taz.de, 02.03.2024 (online)