Zitiert: Stream heißt Strömung und nicht Kunst

Mit dem Ziel, die breitesten, am einfachsten zu erwerbenden Zielgruppensegmente zu erreichen, sind die Streamingdienste standardisierten Formeln, Genre-Diktaten und Remakes zum Opfer gefallen. Stream heißt Strömung, es geht um Datenmengen, nicht um Regisseure, sie werden von der Strömung erfasst. Das ist wie ein schwarzes Loch. Die Zukunft der Filmkunst liegt allein im Kino, und dafür setze ich mich ein.

Philippe Bober, sueddeutsche.de, 15.2.2023 (online)

Zitiert: Mehr Geld für weniger Filme

Wir können und wollen nur noch Budgets verantworten, die nicht zur Selbstausbeutung führen. Ansonsten verschwinden nämlich immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen aus dem Markt oder werden von Großen aufgekauft. Auch wenn gewisse Marktbereinigungen normal sind, wollen wir eine vielfältige mittelständische Produktionslandschaft…

Zitiert: Was dem deutschen Kino fehlt

Liegt es nur an den Förderstrukturen, dass der deutsche Film nicht besser ist? Keineswegs. Vor allem müssten seine Kreativen wieder entfesselt werden. […] In diesem Sinne wurde das Filmfördergesetz seit den Achtzigerjahren kontinuierlich derart umgebaut, dass die Förderung von Kinofilmen immer unmittelbarer…

Zitiert: „Streaming und Fernsehen dürfen den Kinofilm nicht verwässern“

Die „Initiative Zukunft Kino und Film“ schlägt in einer Erklärung ein „grundsätzlich verändertes deutsches Filmfördersystem“ vor. Dabei geht es vor allem um den Kinofilm, dessen Förderung im FFG neu geregelt werden soll. Der Initiative gehören neun Verbänden und Institutionen der Filmbranche an:…