Zitiert: Britische Studie belegt massenhaft problematische Werbung bei der Fußball-WM

Das Runde muss ins Fettige: Zuschauende der Fußball-WM haben in den Live-Bildern der Fifa im Schnitt alle 6,7 Sekunden Werbung für potenziell gesundheitsschädliche oder riskante Produkte gesehen. Das zeigt eine Studie eines Forschungsteams der University of Bristol. Die Forscher erfassten mit Hilfe…

Zitiert: Warum KiKA jetzt auch noch Fussball machen muss

Vor dieser Fussball-WM wurde ich in einem Interview gefragt, warum KiKA jetzt auch noch Fussball machen muss. Meine Antwort darauf ist sehr einfach… weil Kinder nicht nur Zuschauer unserer Gesellschaft sind. Wenn auf dem Schulhof über Aufstellung und Trikotfarbe diskutiert wird und…

Zitiert: Ein anderer Fußball war möglich

Es gab einmal eine von Millionen getragene Arbeiterfußballbewegung, bei deren Spielen statt der Nationalhymnen die „Internationale“ gesungen wurde und die neue Regeln erprobt hat, die Fairplay fördern, Starkult minimieren und ästhetische Aspekte stärken wollte. Das ist nicht viel, aber es ist doch das Wissen, dass ein anderer Fußball einmal möglich war und vielleicht auch wieder möglich werden könnte.

Martin Krauss, blaetter.de, 06/2027 (online)

Zitiert: FIFA-Erfolg in der Kritik

Es herrscht also kein Mangel an berechtigter Kritik an den von der FIFA und ihrer Welt-Regie bestimmten Inszenierungen und Show-Einlagen wie auch am endlosen Gerede davor und danach, auf das die deutschen Senderechte-Käufer schon deswegen setzen mussten, um ihre hohen Kosten pro Fußball-Minute zumindest auf die lange Dauer zu senken.

Dass so viele Menschen so vieles trotzdem mitbekommen und oft sogar gesehen haben, zeigt aber auch: Als Medien-Ereignis hat die WM offenbar trotz allem funktioniert – so sehr man sich auch Distanz zum FIFA-Kommerz oder zum immer noch unsympathischeren Ex-Freund USA wünschen mochte.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 22.07.2026 (online)

Zitiert: Journalismus-Professor beklagt Rollenvermengung von Fußball-Experten

„Die Moderatoren geben zunehmend ihre Kompetenz an Expertinnen und Experten ab“, sagte der Wissenschaftler von der Hamburger Macromedia-Hochschule dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dabei handele es sich fast immer um „systeminterne“ Fachleute, nämlich ehemalige Fußballer. „Die unabhängige journalistische Bewertung lässt dadurch merklich nach.“…