Klick-Tipp: Wege zu einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung

Digitale Plattformen prägen heute die Infrastruktur öffentlicher Kommunikation. Sie entscheiden über Sichtbarkeit, Reichweite und Auffindbarkeit von Informationen und beeinflussen damit maßgeblich demokratische Meinungsbildungsprozesse. Diese Machtkonzentration geht mit strukturellen Risiken einher: algorithmische Selektion, ökonomische Anreizlogiken und monopolartige Marktstrukturen verengen Vielfalt, begünstigen Desinformation und verschieben öffentliche Diskurse in private, kommerzielle Räume.

 

Jan Kalbhenn, „Wege zu einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Public Open Space im Reformstaatsvertrag“, FES, 11.02.2026 (online)

Zitiert: Österreich – Gemeinwohlorientierte Medien verbünden sich

Eine Reihe von nicht gewinnorientierten Medien hat sich zum „Netzwerk Gemeinwohljournalismus“ zusammengetan, Mittwochabend präsentierte sich die Initiative im Wiener Presseclub Concordia. Dem Netzwerk gehören bisher an: an.schläge, Augustin, cba.media, Die Chefredaktion, moment.at, Kobuk, Vorlaut Kollektiv, Zimt Magazin sowie der Verband Freier Rundfunk…