Zitiert: Wie die Corona-Krise die Stunde der Frauen einläuten kann

Meine frauenpolitische Forderung in der Corona-Krise lautet (…): Öffentlich-rechtliche Sender sollen die nächsten 18 Monate alle 14 Tage Bericht erstatten, wie viel Sendezeit sie Frauen vor und hinter den Kameras ermöglicht haben. Durch die Krise werden so mehr Frauen im öffentlichen Diskurs hörbar und formulieren ihre Anliegen.

Jagoda Marinic, fr.de, 24.05.2020 (online)

Zitiert: Stereotypen im Journalismus

Die freie Journalistin Stella Männer sagt: Journalist*innen müssen aufhören, Geschlechterrollen zu manifestieren. Männer hat die Berichterstattung über den Wahlkampf um den CDU-Vorsitz 2018 untersucht. „Während wir in Porträts über Merz von seinem Hobby dem Fliegen erfuhren, lernten wir in Texten über Kramp-Karrenbauer,…

Zitiert: Produzentinnen erreichen mit weniger Förderung anteilig mehr Publikum als Produzenten

Filmproduzentinnen brauchen im Schnitt deutlich weniger Fördergeld als ihre männlichen Kollegen, um mit ihren Filmen Menschen ins Kino locken. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung, die Joachim Huber für den Tagesspiegel ausgewertet hat. Danach werden nur 12 Prozent aller Filme allein von Frauen produziert, hingegen 57 Prozent allein von Männern (der Rest sind Gemeinschaftsproduktionen) – und das, obwohl an den Vergabestellen für die Produktionen mehr Frauen als Männer sitzen.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 05.03.2020 (online)

Klick-Tip: Die „Tagesthemen“-Kommentar-Hitliste 2019

Und hier ist sie wieder, die wunderbare Hitliste für die „Tagesthemen“-Kommentare, das geliebte Ritual, das uns die ARD, die akkurat darüber Statistik führt, jährlich ermöglicht. Hier also die Auswertung für das Jahr 2019. Insgesamt gab es 210 Kommentare und damit sieben weniger…

Zitiert: Ein Jahr kann reichen, Gleichberechtigung herzustellen

Bei der BBC brauchte es nur ein Jahr. Ein Jahr und ein freiwilliges 50:50-Projekt, sodass heute in vielen Bereichen der britischen Rundfunkanstalt 50 Prozent Frauen arbeiten und auftreten. Es war eine grundlegende Veränderung, jeden Tag analysierten mehr als 500 Teams der BBC ihr Programm mit dem Ziel, ebenso vielen Frauen wie Männern Platz zu geben, freiwillig. Von den Redaktionen wurde das als Wettbewerb verstanden, wer möglichst gleich viele Reporterinnen und Reporter auftreten ließ – und Protagonisten und Protagonistinnen. …

Anna Steinbauer, sueddeutsche.de, 29.08.2019 (online)