Zitiert: KI-Stimmen stoßen das Publikum nicht ab

Wir arbeiten transdisziplinär, kombinieren Erkenntnisse und Methoden aus der Literaturwissenschaft, der Kommunikationswissenschaft und Medienpsychologie. Das ist notwendig, um den Umgang mit Literatur wirklich zu verstehen. Zwar machen auch wir Laborexperimente, aber zusätzlich Fokusgruppen-Interviews und Online-Umfragen. Besonders spannend finde ich ein aktuelles Experiment,…

Zitiert: Was das Hörbuch kann

Das Hörbuch nimmt einem, im Gegensatz zum Film, nicht die Möglichkeit, eigene Bilder zu einer Geschichte zu formen. Und wenn es von guten Sprecher:innen eingelesen wird, wird deren Stimme die Worte immer noch mit ganz eigenem Leben ausstatten und Dinge zwischen ihnen hörbar machen, die manchmal selbst die Verfasser überraschen.

Cornelia Funke, berliner-zeitung.de, 05.11.2025 (online)

Zitiert: Übernimmt bei Hörbüchern die Maschine unsere Stimme

KI könne keine echten Sprecher ersetzen, glauben noch viele. Wirklich? Unser Autor ist selbst Hörbuchsprecher und befürchtet das Ende seines Jobs. […]

Ich habe übrigens nicht vor, meine Stimme klonen zu lassen. Solange es Autoren und Verlage gibt, die sich gegen die Entfremdung stemmen, gilt für diese Arbeit dasselbe, was auch in anderen Wirtschaftszweigen seit Beginn der Industrialisierung von Kreativen und Kunsthandwerkern aller Art praktiziert wurde.

Man kann sich diesem Meer aus lauter Massenware entgegenstemmen. Aber es braucht dazu ein Publikum, das genau das zu schätzen weiß. Wie groß das ist, wird sich schon bald ­zeigen.

Jürgen Kalwa, taz.de, 26.08.2025 (online)