Zitiert: ARD-Vorsitzender und Bundeskanzler in 2023 beim Gehalt gleichauf

Übrigens liegt das Gehalt des künftigen Vorsitzenden Gniffke mit 361.000 Euro im Jahr klar über dem der jungen Kollegin, doch deutlich unter dem seines Vorgängers Buhrow (413.000 Euro) und exakt auf Augenhöhe mit dem seines Parteifreundes, Bundeskanzler Scholz (362.000 Euro). Ab 2023 gibt’s, rein rechnerisch, fast gleich viel Lohn fürs Lenken der BRD und das der ARD – ein Schritt in die richtige Richtung?

Christian Bartels, MDR Altpapier, 19.9.2022 (online)

Zitiert: Bei Intendant denkt man immer weniger an Journalismus

Wenn früher jemand „Intendant“ sagte, dachte man an Friedrich Nowottny, Klaus Bölling oder eben Fritz Pleitgen. Man dachte nicht so sehr an Behörde, teure Anstalt, überforderte Gremien oder gar Korruption, sondern an Journalismus. Das ist bemerkenswert, weil man heute immer weniger, wenn man Funktionsbezeichnungen wie Chefredakteur, Programmdirektorin oder eben Intendantin hört, an Journalismus denkt.

Kurt Kister, sueddeutsche.de, 16.9.2022 (online)

Zitiert: Gremien als Sparringpartner der Intendanz

Der Strukturwandel wird durch diesen Staatsvertrag bereits eingeleitet. Die Steuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Zukunft kann nur durch einen relativ breiten Rahmen des Gesetzgebers erfolgen, in dem er festlegt, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk die kommunikativen Erfordernisse der Gesellschaft, die sich ständig verändern,…

Zitiert: Wie man als Intendant mit Politikern umgehen kann

Mit Politikern hat Wrabetz einen ganz besonderen Umgang. Er gibt ihnen das Gefühl, dass er für sie da ist. Wenn jemand anruft und sich beschwert oder sich ungerecht behandelt fühlt, dann hört er sich das an. Und macht dann nichts. Er lässt es versanden. So nimmt er Druck raus.

Timo Niemeier, dwdl.de, 09.08.2021 (online)

Zitiert: Die Gehälter der Intendanten sind viel zu hoch

Natürlich sind die Intendantengehälter viel zu hoch – wären sie niedriger, könnte man damit zwar kein 300-Millionen-Loch stopfen. Es wäre aber ein Zeichen der Solidarität an alle Kollegen, von denen gerade erhebliche Sparanstrengungen verlangt werden.

Christoph Lütgert, kress.de, 03.02.2021 (online)