Sender der Pro7Sat.1-Gruppe weltweit im Netz als Pay-TV

Die ProSiebenSat.1-Gruppe erweitert ihr bisher über Satellit verfügbares Angebot der Pro7Sat.1Welt auf das Internet. Das Live-Fernsehen der deutschen ProSiebenSat.1-Sender wird nunmehr ohne Geoblocking – also weltweit – gestreamt. Damit will man Deutsche, die im Ausland leben erreichen. Allerdings müssen diese dafür bezahlen: 7,90 Euro im Monat. Neben dem Live-Programm kann man zudem alle Sendungen der vergangenen zwölf Stunden auswählen, meldet digitalfernsehen.de

Slingshot bietet an, Geoblocking zu Umgehen

„Wenn Webseiten nicht laden und Musikvideos nicht gespielt werden, hat das meist einen Grund: Geoblocking. Ein neuseeländischer Internetprovider setzt die digitalen Ländersperren jetzt außer Kraft. Damit wird das Netz endlich zu dem, was es sein sollte“, so Johannes Boie in der Süddeutschen Zeitung.

 

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Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

In der NZZ zeigen Rena Zulauf, Jürg Bachmann und Kurt Schaad, dass sich durchaus anregend über Korrekturen am öffentlich-rechtlichen System diskutieren lässt. Etwa: dass die – hierzulande wäre das dann – Grundversorgung nicht mehr institutionell, sondern akzidentiell abgesichert wird. Öffentlich-rechtliches Geld kann jeder kriegen, der damit wertvollen Journalismus macht. Weiterlesen Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

Zitat: Frank Schirrmacher über Journalismus als Rückkopplungssystem

„Wir haben es im Online-Journalismus mit ständigen Rückkopplungsschleifen zu tun. Das ist ja das Wesen der kybernetischen Welt. Wenn die Initialzündung bei einem Thema gesetzt ist, werden Sie als Journalist selbst zum Objekt dieser Rückkopplungsschleifen. Ein beliebtes Beispiel für solche Systeme ist…

Dokumentiert: Rundfunkbeitrag für Angebote Dritter

In seinem Buch „Journalismus am Abgrund – Wie wir in Zukunft Öffentlichkeit finanzieren“ legt Marc Jan Eumann seine Idee dar: „Die Faustregel, die wir erreichen müssen, lautet: Was alle – über die Haushaltsabgabe – finanzieren, muss auch bei allen ankommen. Wenn das journalistische Ökosystem öffentlich-rechtlicher Rundfunk dazu allein nicht mehr in der Lage ist, müssen andere in die Finanzstruktur integriert werden.“

 

Marc Jan Eumann zur Haushaltsabgabe im Jahre 2011, zitiert von Stefan Laurin in NEWSROOM, der Marc Jan Eumann als „derzeit wohl gefährlichsten Medienpolitiker“ bezeichnet