Zitiert: ARD Kultur darf nicht zur Ausrede werden

Das Fernsehen von ARD und ZDF ist, was Kunst und Kultur angeht, von wahren Banausen gemacht. Soll heißen: ardkultur.de darf nicht als neue Ausrede für ausgebaute TV-Ignoranz dieser öffentlich-rechtlichen Programmaufgabe herangezogen werden. …

ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen einer eigenen Digitalethik folgen, sie brauchen einen eigenen, einen öffentlich-rechtlichen Algorithmus. Und der darf nicht nur bei ardkultur.de wirken.

Dietmar Huber, tagesspiegel.de, 9.6.2022 (online)

Zitiert: Markt hat sich den Zugriff auf Filmförderung fast umfänglich gesichert

Mittlerweile muss man allerdings zu dem Ergebnis kommen, dass sich der Markt den Zugriff auf Filmförderung fast umfänglich gesichert hat und von der Kunst kaum etwas übrigbleibt. Der einzige Begriff von Qualität, der in der deutschen Filmförderung noch überlebt hat, ist der Erfolg an der Kasse; bleibt der aus, gilt das Scheitern als Kultur, an der generell nur so viel Interesse besteht, wie es fürs Geschäft taugt.

Lars Henrik Gass, filmdienst.de, 28.4.2022 (online)

Zitiert: Auf Filmkongressen wird die Branche wirtschaftlich schöngeredet

Auf Filmkongressen sprechen Akteure der Filmbranche einander liturgisch wirtschaftliche Gravität zu, auch wenn sie objektiv nicht gegeben ist. Solche Ereignisse waren in diesem Land, in dem es offenbar als Grundrecht angesehen wird, Geschäfte mit Film und Kino um jeden Preis und selbst…

Zitiert: Neue Kulturstaatsministerin setzt die Film-Politik der alten unerschrocken fort

Seit Jahrzehnten verhindern die Novellierungsprozesse grundsätzlichere Überlegungen, weil sie allein als Aushandlungsprozess zwischen Politik und Lobbyismus stattfinden. Einen kulturellen Auftrag im Sinne des Gemeinwohls für Film und Kino, wie das für alle anderen Künste und Kulturbauten unbestritten der Fall ist, erkennt keiner…